Private Equity
|
Q3-2026

Quartalsupdate

Frau in hellem Pullover sitzt im modernen Wohnzimmer und liest konzentriert eine Zeitschrift.Frau sitzt im Sessel am Fenster und liest konzentriert in einem Buch.

Der Markt im Überblick

Aktueller Stand: Stabile Aktivität, getragen von Großtransaktionen

Der globale Private-Equity-Markt hat sich im dritten Quartal 2026 stabilisiert, ohne jedoch spürbar an Breite zu gewinnen. Nach vorläufigen Daten von PitchBook blieb die Zahl der weltweiten Transaktionen mit etwas über 5.700 nahezu unverändert (ein Plus von 1,9 Prozent gegenüber dem Vorquartal), während das Transaktionsvolumen um 7,8 Prozent auf etwa 500 Milliarden US-Dollar stieg. Deutlich kräftiger fiel die Belebung in den USA aus: Dort legte die Zahl der Transaktionen um 5,8 Prozent auf knapp 2.500 zu, das Volumen sogar um 20 Prozent auf mehr als 230 Milliarden US-Dollar.

‍

Getragen wurde der Anstieg vor allem von einer Reihe großer Transaktionen, während das breitere Marktsegment von kleineren Zukäufen (Add-ons) und Wachstumsfinanzierungen geprägt war. Die Manager investieren weiterhin vorsichtig. Nach dem Energiepreisschock infolge des Konflikts im Nahen Osten, anhaltenden Bewertungsdifferenzen zwischen Käufern und Verkäufern und der Neubewertung von Softwareunternehmen im Lichte künstlicher Intelligenz konzentriert sich das Kapital auf Unternehmen mit stabilen Cashflows und guter Finanzierbarkeit. Wie stark der KI-Effekt wirkt, zeigt das Softwaresegment, ein traditioneller Schwerpunkt vieler Buyout-Portfolios: Im zweiten Quartal fiel das Transaktionsvolumen in diesem Bereich in den USA um rund 66 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Exits, Sekundärmarkt und Fundraising: Rückflüsse kommen in Gang

Das prägende Thema des Quartals war die Exit-Seite. Weltweit zählte PitchBook rund 1.100 Verkäufe von Portfoliounternehmen, gut neun Prozent mehr als im Vorquartal. Der aggregierte Exit-Wert stieg um 65 Prozent auf etwa 480 Milliarden US-Dollar und näherte sich damit dem Rekordniveau. In den USA erhöhte sich der Exit-Wert um mehr als die Hälfte auf etwa 165 Milliarden US-Dollar, wobei auch hier einige große Verkäufe den Ausschlag gaben. Parallel dazu wuchs der Sekundärmarkt weiter: Im ersten Halbjahr erreichte das Volumen nach Angaben von Jefferies einen Rekordwert von 118 Milliarden US-Dollar, rund 15 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Für das Gesamtjahr erwarten Jefferies und Evercore ein Volumen von 250 bis 260 Milliarden US-Dollar, zunehmend getragen von den sogenannten Continuation Vehicles, also Fortführungsvehikeln, in denen bestehende Beteiligungen länger gehalten werden können.

‍

Auf der Fundraising-Seite setzt sich dagegen die Konsolidierung fort. In den USA warben Private-Equity-Fonds bis Ende September rund 222 Milliarden US-Dollar ein, gut zehn Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum, während die Anzahl der geschlossenen Fonds um mehr als 30 Prozent zurückging. Hält dieses Tempo an, würden 2026 erstmals seit 2020 weniger als 300 Milliarden US-Dollar von Private-Equity-Fonds eingesammelt werden. Das Kapital konzentriert sich zunehmend auf etablierte Manager, die realisierte Rückflüsse an ihre Investoren nachweisen können. Die Belebung auf der Exit-Seite ist daher für die gesamte Anlageklasse von zentraler Bedeutung: Erst wenn Verkaufserlöse an die Investoren zurückfließen, steht neues Kapital für künftige Fondsgenerationen zur Verfügung.

Währung und Zinsen: Seitwärts beim Dollar, Wende bei den Zinsen

Für Euro-Investoren blieb die Entwicklung des US-Dollars im dritten Quartal weitgehend neutral. Der Eurokurs stieg im August zeitweise auf rund 1,17 US-Dollar, gab bis Ende September jedoch wieder auf rund 1,13 US-Dollar nach und lag damit leicht unter dem Niveau von Ende Juni. Seit Jahresbeginn hat der Euro gegenüber dem US-Dollar rund drei Prozent an Wert verloren, was sich weiterhin leicht unterstützend auf die in Euro gemessene Wertentwicklung von US-Dollar-Fonds auswirkt.

‍

Eine wichtige Veränderung zeichnete sich dagegen bei den Zinsen ab. Die US-Notenbank Fed hob ihren Leitzins im September erstmals seit 2023 um 0,25 Prozentpunkte auf eine Spanne von 3,75 bis 4,00 Prozent an und signalisierte eine weitere Erhöhung bis Jahresende. Hintergrund ist die durch gestiegene Energiepreise erhöhte Inflation. Zu Jahresbeginn hatte der Markt noch mit Zinssenkungen gerechnet. Höhere Finanzierungskosten verteuern insbesondere fremdkapitalintensive Großtransaktionen und dürften die Selektivität der Käufer weiter erhöhen.

Was wir für den Rest des Jahres erwarten

Für die verbleibenden Monate des Jahres sind wir vorsichtig optimistisch. Viele Fondsmanager bereiten derzeit den Verkauf von Unternehmen vor, die sie bereits seit mehreren Jahren halten. Bei der großen kanadischen Investmentbank BMO betrifft inzwischen etwa die Hälfte der neuen Verkaufsaufträge Unternehmen aus Private-Equity-Portfolios, nach rund einem Drittel in den Vorjahren. Wir rechnen deshalb damit, dass die Zahl der Verkäufe und damit auch die Rückflüsse an die Investoren weiter steigen. Gleichzeitig machen höhere Zinsen große, mit Krediten finanzierte Übernahmen teurer, und die Lage im Nahen Osten sorgt weiterhin für Unsicherheit. Gefragt bleiben daher vor allem solide Unternehmen mit verlässlichen Erträgen.

Was das für Ihr Portfolio bedeutet

Für unsere Private-Equity-Fondsgenerationen ist die Belebung der Exit-Seite die wichtigste Entwicklung des Quartals, denn sie schafft die Voraussetzung dafür, dass sich die Wertentwicklung der Beteiligungen zunehmend in realisierten Auszahlungen niederschlägt. Gleichzeitig nutzen unsere Zielfonds das selektive Marktumfeld für neue Investitionen, wie die in diesem Update vorgestellten Transaktionen zeigen, darunter mehrere Carve-outs aus Großkonzernen und Mehrheitsbeteiligungen an gründer- und familiengeführten Unternehmen. Die breite Streuung über Manager, Regionen, Sektoren und Vintage-Jahre bleibt der zentrale Stabilitätsanker. Der im Jahresverlauf erstarkte US-Dollar wirkt weiterhin leicht unterstützend auf die in Euro gemessene Wertentwicklung, während steigende Zinsen die Bedeutung operativer Wertsteigerung gegenüber Finanzierungseffekten weiter erhöhen.

Quellen: PitchBook, Jefferies, Evercore, BMO, Federal Reserve, Europäische Zentralbank.

Weniger Kapital als im Rekordhalbjahr, aber Rekord bei Milliardenrunden

Nach einem außergewöhnlichen ersten Halbjahr hat sich der Venture-Capital-Markt im dritten Quartal 2026 etwas abgekühlt, bleibt aber auf historisch hohem Niveau. Nach Daten von Crunchbase flossen weltweit rund 159 Milliarden US-Dollar in knapp 6.000 Start-ups. Das waren 25 Prozent weniger als im Rekordquartal zuvor, aber 53 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Damit war das dritte Quartal zwar das schwächste des laufenden Jahres, übertraf aber jedes andere Quartal seit Mitte 2022. Seit Jahresbeginn summiert sich das Venture-Volumen auf rund 679 Milliarden US-Dollar, so viel wie noch nie in den ersten neun Monaten eines Jahres.

‍

Bemerkenswert ist die Zahl sehr großer Finanzierungsrunden: 27 Unternehmen sammelten im Quartal jeweils eine Milliarde US-Dollar oder mehr ein, ein Rekord nach 16 im zweiten und 14 im ersten Quartal. Auf diese 27 Unternehmen entfiel rund ein Drittel des gesamten Kapitals. Die größten Runden gingen an das Datenanalyseunternehmen Databricks und das KI-Labor Safe Superintelligence mit jeweils fünf Milliarden US-Dollar. Unternehmen aus dem Bereich künstliche Intelligenz erhielten insgesamt rund 102 Milliarden US-Dollar oder 64 Prozent des weltweiten Volumens. Der Anteil lag damit unter dem der beiden Vorquartale, die von Großrunden für OpenAI und Anthropic geprägt waren.

Neue Schwerpunkte: Von Software zu physischer KI

Die regionale Konzentration bleibt hoch: Auf US-amerikanische Unternehmen entfielen rund 91 Milliarden US-Dollar oder 57 Prozent des weltweiten Volumens, allein die San Francisco Bay Area stand für knapp ein Viertel. Der Rückgang gegenüber dem Vorquartal geht dabei vor allem auf das Ausbleiben neuer Großrunden von OpenAI und Anthropic zurück, nicht auf eine breite Abschwächung des Marktes. Neben den großen KI-Laboren und Rechenzentrumsbetreibern wie Crusoe und Nscale, die jeweils mehr als drei Milliarden US-Dollar einwarben, rückt zunehmend die sogenannte physische KI in den Vordergrund: Die Bereiche Luft- und Raumfahrt, Robotik, Rechenzentren, Halbleiter und Energie zogen jeweils mehr als zehn Milliarden US-Dollar an. Auch Europa ist unter den größten Runden vertreten: Das französische KI-Unternehmen Mistral AI sammelte mehr als drei Milliarden US-Dollar ein.

‍

Gleichzeitig verschiebt sich das Kapital zu sehr jungen Unternehmen. Rund die Hälfte der im Quartal investierten Mittel floss an Start-ups, die nach 2021 gegründet wurden. Auch in frühen Finanzierungsphasen werden die Runden größer: Das Volumen der Frühphasenfinanzierungen stieg gegenüber dem Vorjahr um ein Viertel auf rund 41 Milliarden US-Dollar, wobei Runden von 100 Millionen US-Dollar und mehr etwa die Hälfte ausmachten.

Exit-Umfeld: Starke Verkäufe, verschobene KI-Börsengänge

Auf der Exit-Seite war das Quartal insgesamt solide, mit einem klaren Schwerpunkt auf Übernahmen. Im August schloss SpaceX die 60 Milliarden US-Dollar schwere Übernahme des KI-Programmierwerkzeugs Cursor ab, die bislang größte Übernahme eines Venture-finanzierten Start-ups. Zu den größten neu angekündigten Transaktionen zählten das Gebot von Nvidia für die Open-Source-KI-Plattform Hugging Face über 12,9 Milliarden US-Dollar, die geplante Übernahme des KI-Unternehmens World Labs durch AMD für 8,2 Milliarden US-Dollar sowie der Kauf des KI-Modellvermittlers OpenRouter durch den Zahlungsdienstleister Stripe für 7,5 Milliarden US-Dollar.

‍

Bei den Börsengängen lag der Schwerpunkt in Asien. Der größte Börsengang des Quartals war der chinesische Speicherchiphersteller ChangXin Memory Technologies, der 8,6 Milliarden US-Dollar bei einer Bewertung von 85,5 Milliarden US-Dollar einnahm. Aus Europa wagte das Mailänder Softwareunternehmen Bending Spoons, Eigentümer von Airtable und Miro, den Schritt an die Börse und erreichte dabei eine Bewertung von 18,4 Milliarden US-Dollar.

‍

Einen Dämpfer erhielt dagegen die Erwartung einer breiten Öffnung des IPO-Fensters, die nach dem Rekord-Börsengang von SpaceX im Juni aufgekommen war. OpenAI-Chef Sam Altman schloss im September einen Börsengang im Jahr 2026 aus und begründete dies mit Fragen der KI-Sicherheit. Das Unternehmen peilt nun 2027 an. Auch Anthropic hat seinen geplanten Börsengang Berichten zufolge von Oktober auf November verschoben, um zunächst die Zahlen des dritten Quartals vorlegen zu können. Wie groß dabei weiterhin die Lücke zwischen Buchwerten und tatsächlichen Rückflüssen bleibt, zeigt eine Kennzahl von PitchBook: Die Ausschüttungen von Venture-Fonds liegen derzeit bei 7,9 Prozent des Nettoinventarwerts, gegenüber einem langjährigen Durchschnitt von 14,5 Prozent.

Was wir für den Rest des Jahres erwarten

Für das Schlussquartal rechnen wir mit einem weiterhin aktiven, aber selektiven Markt. Das Interesse an führenden KI-Unternehmen bleibt hoch, und die Finanzierungsrunden der größten Anbieter dürften weiterhin außergewöhnlich groß ausfallen. Das IPO-Fenster ist dagegen nur für wenige Unternehmen geöffnet: Steigende Zinsen belasten die Bewertungen, und ein möglicher Börsengang von Anthropic im November wird zum wichtigsten Gradmesser für den weiteren Verlauf. Die starke Konzentration auf wenige Unternehmen bleibt dabei das zentrale Risiko des Marktes.

Was das für Ihr Portfolio bedeutet

Für unsere Venture-Capital-Fondsgenerationen zeigt das Quartal vor allem eines: Unsere Zielfonds haben Zugang zu den gefragtesten Finanzierungsrunden des Marktes. Die in diesem Update vorgestellten Beteiligungen reichen von KI-Softwareunternehmen wie Cognition AI, das seine Bewertung binnen vier Monaten auf 48 Milliarden US-Dollar nahezu verdoppelte, über Wonderful und Profound bis hin zu physischer KI und Energie mit Lumilens und Mazama Energy. Die gestiegenen Bewertungen schlagen sich zunächst in Buchgewinnen nieder. Bis daraus realisierte Auszahlungen werden, braucht es Zeit und ein breiter geöffnetes Exit-Fenster. Die Diversifikation über Manager, Finanzierungsphasen, Sektoren und Vintage-Jahre bleibt daher der zentrale Baustein, um von der Dynamik im KI-Sektor zu profitieren und zugleich die Risiken der hohen Marktkonzentration abzufedern.

Quellen: Crunchbase, PitchBook, Fortune, The Information, The Wall Street Journal.

Aktueller Stand: Zinswende bremst die Erholung

Der globale Immobilienmarkt hatte seine Erholung bis zur Jahresmitte fortgesetzt: Nach Angaben von JLL lag das weltweite direkte Investitionsvolumen im zweiten Quartal rund 28 Prozent über dem Vorjahreswert, getragen von den USA, Kanada und dem asiatisch-pazifischen Raum. Im dritten Quartal verlor die Erholung jedoch vor allem in Europa an Schwung. Nach vorläufigen Schätzungen von Savills wurden in Europa rund 46 Milliarden Euro investiert, etwa sechs Prozent weniger als im Vorjahresquartal. Über die ersten neun Monate summiert sich das Volumen auf rund 156 Milliarden Euro, ein Plus von vier Prozent. Das Bild ist dabei uneinheitlich: Während Mittel- und Osteuropa (plus 34 Prozent), die nordischen Länder (plus 25 Prozent) und Südeuropa (plus 20 Prozent) deutlich zulegten, lag Westeuropa rund fünf Prozent unter dem Vorjahr.

‍

Hauptgrund für die Abkühlung ist die Zinswende. Angesichts der durch den Konflikt im Nahen Osten gestiegenen Energiepreise und einer Inflation von zuletzt 3,3 Prozent im Euroraum hob die Europäische Zentralbank ihren Einlagensatz im September zum zweiten Mal in diesem Jahr an, auf 2,50 Prozent. Auch die US-Notenbank erhöhte ihren Leitzins erstmals seit 2023. Höhere Finanzierungskosten und gestiegene Anleiherenditen schlagen sich zunehmend in den Preisen nieder: Ein wichtiger Gradmesser ist die sogenannte Anfangsrendite, also das Verhältnis der jährlichen Mieteinnahmen zum Kaufpreis einer Immobilie. Verlangen Käufer wegen höherer Zinsen eine höhere Anfangsrendite, zahlen sie bei gleichen Mieteinnahmen einen niedrigeren Kaufpreis. Nach Einschätzung von Savills ist die Aussicht auf breit sinkende Anfangsrenditen verflogen. In immer mehr Märkten und Segmenten werden nun steigende Anfangsrenditen und damit tendenziell sinkende Kaufpreise erwartet.

Sektoren: Wohnen und Rechenzentren bleiben die Treiber

Trotz des schwierigeren Umfelds bleiben die strukturellen Trends intakt. Der Wohnsektor ist weiterhin die wichtigste Anlagekategorie: In Europa entfielen in den ersten drei Quartalen mehr als 30 Prozent des Investitionsvolumens auf Wohnimmobilien einschließlich Studentenwohnheimen, Pflegeheimen und Seniorenresidenzen. Anhaltende Angebotsknappheit und eine stabile Mieternachfrage stützen die Mietentwicklung.

‍

Rechenzentren bleiben das dynamischste Segment. In den wichtigsten nordamerikanischen Märkten stieg die Kapazität nach Angaben von CBRE im ersten Halbjahr um rund ein Drittel, dennoch fiel die Leerstandsquote auf ein Rekordtief von 1,4 Prozent. Mehr als 80 Prozent der sich im Bau befindlichen Kapazität sind bereits vorvermietet. Auch in Europa liegt die Leerstandsquote mit rund sechs Prozent auf einem historischen Tiefstand. Logistikimmobilien profitieren ebenfalls von einer stabilen Nachfrage, während sich bei Büro- und Einzelhandelsimmobilien die Preise erstklassiger und schwächerer Objekte zunehmend auseinanderentwickeln.

Europäischer und deutscher Markt

Der deutsche Immobilieninvestmentmarkt hat im dritten Quartal deutlich an Schwung verloren. Nach Angaben von JLL wurden rund 6,3 Milliarden Euro umgesetzt, nach 8,6 Milliarden Euro im Vorjahresquartal. Nach neun Monaten liegt das Transaktionsvolumen mit rund 23,9 Milliarden Euro damit auf dem Niveau des Vorjahres, nachdem zur Jahresmitte noch ein Plus von 15 Prozent zu Buche gestanden hatte. Als Ursache nennen Marktbeobachter vor allem den deutlichen Zinsanstieg über den Sommer, der Kaufpreisverhandlungen erschwert und größere Abschlüsse verzögert.

‍

Zwischen den Segmenten zeigen sich deutliche Unterschiede. Logistikimmobilien setzten ihren Wachstumskurs fort und erreichten in den ersten drei Quartalen ein Volumen von rund 4,7 Milliarden Euro, fünf Prozent mehr als im Vorjahr. Bei Wohnimmobilien lag das Volumen mit rund 5,9 Milliarden Euro etwa fünf Prozent unter dem Vorjahr, im Einzelhandel sogar 35 Prozent. Die Spitzenrendite für Mehrfamilienhäuser stieg auf 3,7 Prozent. Gleichzeitig ist die Zahl der zum Verkauf stehenden Objekte spürbar gestiegen. Ob daraus mehr Abschlüsse entstehen, hängt maßgeblich davon ab, ob die Verkäufer ihre Preisvorstellungen an das neue Zinsumfeld anpassen.

Was wir für den Rest des Jahres erwarten

Für das Schlussquartal rechnen wir mit einer leichten Belebung, aber nicht mit einer breiten Trendwende. Die Pipelines vieler Marktteilnehmer sind gut gefüllt, und einige verschobene Abschlüsse dürften im vierten Quartal nachgeholt werden. Gleichzeitig dürften die höheren Zinsen die Preise vorerst weiter belasten, sodass wir eher mit leicht steigenden Anfangsrenditen als mit steigenden Bewertungen rechnen. Strukturell bleiben Wohnen, Logistik und Rechenzentren die gefragtesten Segmente. Energieeffiziente Gebäude werden vom Markt weiterhin klar bevorzugt.

Was das für Ihr Portfolio bedeutet

Unser Private-Real-Estate-Fonds befindet sich weiterhin in der Investitionsphase: Ein Teil der Objekte ist bereits erworben, weitere Investitionen stehen an. Das aktuelle Umfeld wirkt dabei in zwei Richtungen. Höhere Zinsen verteuern Finanzierungen und belasten die Bewertungen bestehender Objekte. Zugleich steigt die Zahl verkaufsbereiter Eigentümer, und die Verhandlungsposition von Käufern mit verfügbarem Kapital verbessert sich. Das eröffnet die Chance, zu attraktiveren Einstiegspreisen zu investieren.

‍

Für die Bestandsobjekte bleibt die operative Leistung entscheidend, insbesondere stabile Mieteinnahmen und eine aktive Bewirtschaftung. Bei den anstehenden Investitionen liegt der Schwerpunkt weiterhin auf einer disziplinierten Auswahl in strukturell wachsenden Segmenten wie Wohnen und Logistik, mit einem klaren Fokus auf energieeffiziente Objekte. Da der Fonds noch mehrere Jahre Laufzeit vor sich hat, kann er kurzfristige Preisschwankungen überstehen und von einer späteren Markterholung profitieren.

Quellen: Savills, JLL, CBRE, BNP Paribas Real Estate, Europäische Zentralbank.

Private Equity

Wie haben sich unsere Portfolios entwickelt?

LIQID Fonds

Beteiligungen (Aktiv / Exits)

IRR (Brutto / Netto)

TVPI (Brutto / Netto)

Private Equity I

197 (+0) / 64 (+1)

? % / ? %
?x / ?x

Private Equity II

247 (-3) / 43 (+6)

? % / ? %
?x / ?x

Private Equity III

525 (+2) / 39 (+4)

? % / –
?x / ?x

Private Equity IV

188 (+14) / 1 (+1)

? % / –
?x / ?x

Private Equity V

33 (+7) / 1 (+1)

– / –
?x / ?x

Private Equity VI ¹

– / –

– / –
– / –

Venture I ²

– / –

– / –
– / –

Venture II

1.854 (+194) / 227 (+15)

– / –
?x / ?x

Venture III

226 (+117) / 1 (+1)

– / –
?x / ?x

Real Estate I

135 (-1) / 8 (+1)

– / –
?x / ?x

Stichtag: 30. Juni 2026, letztes verfügbares Reporting. IRR-Ausweis erfolgt frühestens ab Jahr 3, vorher nicht aussagekräftig. Zahl in Klammern zeigt Veränderung zum Vorquartal. Quelle Beteiligungen: Burgiss, abhängig von Datenzulieferung durch Zielfondsmanager. Sofern ausgewiesen, enthalten die Zahlen ausschließlich Direktbeteiligungen (Primaries). Darüber hinaus halten die LIQID Fonds folgende Anzahl an Beteiligungen über Secondaries: LPEV I: 913, LPEV II: 787, LPE III: 883, LPE IV: 1.582, LPE V: 57, LRE I: 65

¹ Zum jetzigen Zeitpunkt liegen noch keine Informationen zu den Beteiligungen in LIQID Private Equity VI vor.

² Aktuell liegen uns noch keine Daten zu LIQID Venture I vor. Wir reichen diese schnellstmöglich nach.

Neue Zielfonds und Deals

Neue Zielfonds

L Catterton Middle Market I

LPE VI

L Catterton Middle Market I

Gezeichnet in:
LPE VI
Zeichnungsdatum
07/2026
Strategie
Buyout
Region
Nordamerika
Fondsvolumen
–
Mehr zur Transaktion

L Catterton Middle Market I ist der erste Fonds der Middle-Market-Reihe des 1989 im US-amerikanischen Greenwich gegründeten Private-Equity-Investors L Catterton. Der Fonds verfolgt eine Buyout-Strategie und erwirbt Beteiligungen an mittelständischen Unternehmen aus einer breiten Palette von Branchen in den USA. L Catterton entstand in seiner heutigen Form 2016 aus dem Zusammenschluss des Investors Catterton mit dem Luxusgüterkonzern LVMH und der Holdinggesellschaft der Familie Arnault und zählt zu den größten auf den Konsumsektor spezialisierten Beteiligungsgesellschaften der Welt. Der Manager verwaltet Kapital von mehr als 37 Milliarden US-Dollar und investiert neben der Middle-Market-Strategie unter anderem über Buyout-, Wachstums- und Regionalfonds für Europa, Asien und Lateinamerika. In seiner letzten Fundraising-Runde warb L Catterton rund 11 Milliarden US-Dollar ein. Zu den bekanntesten Beteiligungen zählen der Schuhhersteller Birkenstock, der 2023 an die Börse ging, und die Kosmetikmarke Kiko Milano.

Andreessen Horowitz AI Opportunities

LV III

Andreessen Horowitz AI Opportunities

Gezeichnet in:
LV III
Zeichnungsdatum
08/2026
Strategie
Venture
Region
Nordamerika
Fondsvolumen
–
Mehr zur Transaktion

Andreessen Horowitz AI Opportunities ist ein eigens auf künstliche Intelligenz ausgerichteter Fonds des 2009 von Marc Andreessen und Ben Horowitz im kalifornischen Menlo Park gegründeten Venture-Capital-Investors Andreessen Horowitz (a16z). Der Fonds befindet sich noch in der Kapitaleinwerbung. Ein Zielvolumen wurde bislang nicht veröffentlicht. Er investiert gezielt in Unternehmen, die künstliche Intelligenz entwickeln oder einsetzen, und ergänzt damit die übrigen Fondsstrategien des Managers. a16z zählt zu den größten Venture-Capital-Investoren weltweit und verwaltet ein Vermögen von mehr als 90 Milliarden US-Dollar. Im Januar 2026 schloss der Manager mit mehr als 15 Milliarden US-Dollar die größte Kapitalrunde seiner Geschichte ab. Im August folgten ein neuer Fonds für KI-Infrastruktur über 1,1 Milliarden US-Dollar und eine Aufstockung des Wachstumsfonds auf 8,5 Milliarden US-Dollar. Im KI-Bereich ist a16z unter anderem an Databricks, xAI, Mistral AI und Safe Superintelligence beteiligt.

Accel Growth VIII

LV III

Accel Growth VIII

Gezeichnet in:
LV III
Zeichnungsdatum
08/2026
Strategie
Growth
Region
Nordamerika
Fondsvolumen
1,35 Mrd. US$
Mehr zur Transaktion

Accel Growth VIII ist der achte Wachstumsfonds des US-amerikanischen Venture-Capital-Investors Accel und wurde mit einem Volumen von 1,35 Milliarden US-Dollar geschlossen. Damit ist er der größte der vier Fonds, die Accel gleichzeitig aufgelegt hat. Erstmals in der Firmengeschichte schloss der Manager seine gesamte globale Fondsfamilie in einem einzigen Prozess. Anders als die regionalen Frühphasenfonds für die USA, Europa und Israel sowie Indien investiert der Fonds regionenübergreifend. Er beteiligt sich an größeren Finanzierungsrunden und stellt Folgekapital für besonders erfolgreiche Unternehmen bereit, wenn diese von der Frühphase in die Wachstumsphase übergehen. Hintergrund ist, dass junge Unternehmen, vor allem im Bereich künstliche Intelligenz, heute deutlich früher und in größerem Umfang Kapital aufnehmen als in früheren Technologiezyklen. Zu den aktuellen Beteiligungen von Accel zählen unter anderem Anthropic, Cursor und Perplexity.

Accel India IX

LV III

Accel India IX

Gezeichnet in:
LV III
Zeichnungsdatum
08/2026
Strategie
Early-Stage
Region
Asien
Fondsvolumen
550 Mio. US$
Mehr zur Transaktion

Accel India IX ist der neunte Frühphasenfonds des US-amerikanischen Venture-Capital-Investors Accel für Indien. Der überzeichnete Fonds wurde innerhalb weniger Wochen mit einem Volumen von 550 Millionen US-Dollar geschlossen und fällt damit bewusst kleiner aus als sein 2025 aufgelegter Vorgänger mit 650 Millionen US-Dollar, von dem noch ein großer Teil für Investitionen zur Verfügung steht. Insgesamt hat Accel damit innerhalb von 18 Monaten rund 1,2 Milliarden US-Dollar für Indien eingeworben. Der Fonds investiert von der Pre-Seed-Phase bis zur Series A in Unternehmen aus den Bereichen künstliche Intelligenz, Konsum, Fintech, Software und moderne Fertigung, wobei Deeptech zunehmend an Bedeutung gewinnt. Accel ist seit vielen Jahren einer der aktivsten Frühphaseninvestoren in Indien und finanzierte früh Unternehmen wie Flipkart, Swiggy und Freshworks. Zuletzt gingen mehrere Portfoliounternehmen an die Börse, darunter Urban Company, BlueStone und Amagi.

Accel London IX

LV III

Accel London IX

Gezeichnet in:
LV III
Zeichnungsdatum
08/2026
Strategie
Early-Stage
Region
Europa
Fondsvolumen
800 Mio. US$
Mehr zur Transaktion

Accel London IX ist der neunte Fonds des US-amerikanischen Venture-Capital-Investors Accel für Frühphaseninvestitionen in Europa und Israel. Der Fonds wurde mit einem Volumen von 800 Millionen US-Dollar geschlossen und übertrifft damit seinen 2024 aufgelegten Vorgänger mit 650 Millionen US-Dollar deutlich. Er ist damit ebenso groß wie der parallel aufgelegte US-Fonds Accel XVII. Accel war einer der ersten Venture-Capital-Investoren aus dem Silicon Valley mit eigenem Team in Europa und ist seit 2000 mit einem Büro in London vertreten. Der Fonds investiert in frühe Finanzierungsrunden und setzt einen Schwerpunkt auf künstliche Intelligenz. Zuletzt war Accel in Europa zudem verstärkt im Bereich Verteidigungstechnologie aktiv. In der Region hat Accel bislang fast 250 Unternehmen finanziert, darunter UiPath, Monzo, Doctolib, Vinted und Celonis. Zu den jüngeren Beteiligungen zählen das Londoner KI-Unternehmen Synthesia und die Stockholmer KI-Plattform Lovable.

Accel XVII

LV III

Accel XVII

Gezeichnet in:
LV III
Zeichnungsdatum
08/2026
Strategie
Early-Stage
Region
Nordamerika
Fondsvolumen
800 Mio. US$
Mehr zur Transaktion

Accel XVII ist der jüngste Frühphasenfonds für die USA des 1983 im kalifornischen Palo Alto gegründeten Venture-Capital-Investors Accel. Der Fonds wurde mit einem Volumen von 800 Millionen US-Dollar geschlossen und ist damit größer als sein Vorgänger mit 650 Millionen US-Dollar. Er ist Teil einer Fundraising-Runde über insgesamt 3,5 Milliarden US-Dollar, die neben dem US-Fonds einen Fonds für Europa und Israel mit ebenfalls 800 Millionen US-Dollar, einen Indien-Fonds mit 550 Millionen US-Dollar sowie einen globalen Expansionsfonds mit 1,35 Milliarden US-Dollar für größere Erstinvestitionen und Folgefinanzierungen umfasst. Der Fonds investiert überwiegend in Seed- und Series-A-Runden und legt einen klaren Schwerpunkt auf künstliche Intelligenz und technologisch anspruchsvolle Geschäftsmodelle. Accel zählt zu den traditionsreichsten Frühphaseninvestoren des Silicon Valley und war früh an Unternehmen wie Facebook, Dropbox, Slack und CrowdStrike beteiligt. Zu den aktuellen Beteiligungen zählen unter anderem Anthropic, Cursor, Perplexity und Vercel.

Lightspeed India Partners V

LV III

Lightspeed India Partners V

Gezeichnet in:
LV III
Zeichnungsdatum
08/2026
Strategie
Early-Stage
Region
Asien
Fondsvolumen
250 Mio. US$
Mehr zur Transaktion

Lightspeed India Partners V ist der fünfte Indien-Fonds des 2000 im kalifornischen Menlo Park gegründeten US-amerikanischen Venture-Capital-Investors Lightspeed Venture Partners. Der Fonds hat ein Zielvolumen von 250 Millionen US-Dollar, von dem laut einem Schreiben an die Investoren bereits rund 80 Prozent zugesagt sind. Damit ist er halb so groß wie der 2022 aufgelegte Vorgängerfonds über 500 Millionen US-Dollar. Dafür hat er eine kürzere Investitionsperiode von lediglich rund zweieinhalb Jahren. Der Fonds investiert in der Frühphase in Unternehmen aus Indien und Südostasien und legt dabei einen klaren Schwerpunkt auf künstliche Intelligenz. Erstmals wird der Fundraising-Zyklus der Indien-Fonds dabei mit dem der globalen Lightspeed-Fonds synchronisiert. In der Region hat Lightspeed bislang rund 2,5 Milliarden US-Dollar investiert, unter anderem in den Schnelllieferdienst Zepto, die Audioplattform Pocket FM und den KI-Entwickler Sarvam AI. Weltweit zählt der Manager zudem zu den großen Investoren von Anthropic, xAI und Databricks.

Neue Deals

Graphwise

LPE V

Graphwise

Gezeichnet in:
LPE V
Gegründet
2024
Branche
Informationstechnologie
Region
Nordamerika
Fonds
Oakley Capital VI
Mehr zur Transaktion

Von einem Investorenkonsortium unter Führung von Integral Capital Group erwirbt Oakley Capital (LPE V) die Mehrheit an Graphwise. Zu den Verkäufern zählen außerdem PortfoLion Capital Partners, Carpathian Partners und die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung. Graphwise ist ein 2024 gegründetes, in New York ansässiges Softwareunternehmen und entstand aus dem Zusammenschluss der beiden Semantik-Spezialisten Ontotext aus Sofia und Semantic Web Company aus Wien. Nach eigenen Angaben ist das Unternehmen weltweit führend bei Knowledge-Graph- und Semantic-Layer-Technologie. Die Plattform strukturiert Unternehmensdaten in einem sogenannten Knowledge Graph und reichert sie mit Kontext und Bedeutung an. KI-Anwendungen werden dadurch genauer, nachvollziehbarer und können große, heterogene Datenbestände verarbeiten. Graphwise zählt mehr als 200 Großkunden und beschäftigt über 200 Mitarbeitende in Nordamerika, Europa und dem asiatisch-pazifischen Raum. Die wiederkehrenden Umsätze wuchsen zuletzt organisch um mehr als 30 Prozent pro Jahr. Oakley Capital will Graphwise gemeinsam mit den Gründern beim Ausbau des Vertriebs, der internationalen Expansion sowie bei gezielten Zukäufen in einem stark fragmentierten Markt unterstützen.

Gong cha

LPE IV

Gong cha

Gezeichnet in:
LPE IV
Gegründet
2006
Branche
Konsumgüter
Region
Europa
Fonds
Bain Capital Asia V
Mehr zur Transaktion

Bain Capital (LPE IV) erwirbt mit Gong cha eine der weltweit größten Ketten für Bubble Tea von TA Associates und weiteren Anteilseignern. Berichten zufolge beläuft sich der Kaufpreis auf mehr als 635 Millionen US-Dollar. Gong cha ist ein 2006 im taiwanischen Kaohsiung gegründetes, heute in London ansässiges Unternehmen und bietet frisch aufgebrühten Tee aus ganzen Teeblättern sowie Milch- und Fruchttees an. Über ein kapitalschonendes Franchisemodell betreibt die Marke nahezu 2.200 Filialen in 33 Märkten und verkauft jährlich mehr als 150 Millionen Getränke. Führende Marktpositionen hält Gong cha vor allem in Japan, Südkorea und Australien, während das Netz in Nord- und Südamerika sowie in Europa weiter wächst. In den USA betreibt das Unternehmen mehr als 240 Filialen und strebt langfristig 1.000 Standorte an. Bain Capital will Gong cha gemeinsam mit dem Management beim Ausbau des Filialnetzes in Japan, Südkorea und den USA sowie bei Produktinnovationen, digitalem Marketing und Kundenbindungsprogrammen unterstützen.

Alro Steel Corporation

LPE IV

Alro Steel Corporation

Gezeichnet in:
LPE IV
Gegründet
1948
Branche
Industrie
Region
Nordamerika
Fonds
Lindsay Goldberg VI
Mehr zur Transaktion

Gemeinsam mit der Gründerfamilie Glick übernimmt Lindsay Goldberg (LPE IV) die Mehrheit an Alro Steel Corporation. Die Familie behält eine signifikante Beteiligung, und mit Lindsay Goldberg nimmt das Unternehmen erstmals in seiner Geschichte einen institutionellen Investor auf. Alro Steel ist ein 1948 gegründetes, in Jackson im US-Bundesstaat Michigan ansässiges Unternehmen und vertreibt Metalle, Hochleistungskunststoffe und Industriebedarf. Das Sortiment umfasst unter anderem Aluminium, Kohlenstoff-, Edel- und Werkzeugstahl sowie Kupferlegierungen, die Alro Steel mit eigenen Verfahren wie Laser-, Wasserstrahl- und Plasmaschneiden kundenspezifisch zuschneidet und bearbeitet. Über mehr als 80 Standorte in 16 US-Bundesstaaten beliefert das Unternehmen nach eigenen Angaben mehr als 50.000 Kunden in Nordamerika, in der Regel mit Lieferung am nächsten Tag. Das bestehende Managementteam unter CEO und Chairman Randy Glick bleibt an Bord, Name und Marke bleiben unverändert. Lindsay Goldberg will Alro Steel mit Kapital und strategischer Begleitung beim weiteren Wachstum im Metall- und Kunststoffgeschäft unterstützen.

Vitabiotics

LPE IV

Vitabiotics

Gezeichnet in:
LPE IV
Gegründet
1971
Branche
Konsumgüter
Region
Europa
Fonds
Bain Capital Asia V
Mehr zur Transaktion

Bain Capital (LPE IV) übernimmt Vitabiotics, den größten Vitaminhersteller Großbritanniens, einschließlich der internationalen VB-Gruppe. Berichten zufolge bewertet die Transaktion das Unternehmen mit rund 900 Millionen Britischen Pfund. Vitabiotics ist ein 1971 gegründetes, in London ansässiges Unternehmen und entwickelt und vertreibt Vitamine, Mineralstoffe und Nahrungsergänzungsmittel. Zum Markenportfolio zählen unter anderem Pregnacare, Perfectil, Wellman, Wellwoman, Osteocare und die Ultra-Reihe, die vor allem über Apotheken und den Einzelhandel vertrieben werden. Führende Marktpositionen hat sich das Unternehmen insbesondere in den Bereichen Schwangerschaft und Kinderernährung aufgebaut. Neben dem britischen Heimatmarkt ist Vitabiotics über die indische Tochter Meyer Organics sowie Gesellschaften in Afrika, darunter VB Egypt, im Nahen Osten und in China präsent. Das Unternehmen wird weiterhin von Großbritannien aus geführt. Bain Capital will Vitabiotics bei der internationalen Expansion, insbesondere in Indien, dem Nahen Osten und China, sowie bei Investitionen in digitale Vertriebskanäle, Lieferketten und Produktinnovationen unterstützen.

BWXT Medical

LPE IV

BWXT Medical

Gezeichnet in:
LPE IV
Gegründet
2018
Branche
Gesundheitswesen
Region
Nordamerika
Fonds
Nordic Capital XI
Mehr zur Transaktion

Für bis zu 800 Millionen US-Dollar erwirbt Nordic Capital (LPE IV) das Medizingeschäft des börsennotierten US-amerikanischen Nukleartechnikkonzerns BWX Technologies. Die Transaktion umfasst BWXT Medical sowie das Geschäft mit stabilen medizinischen Isotopen der Konzerntochter Kinectrics. BWX Technologies behält eine signifikante Minderheitsbeteiligung und stellt dem Unternehmen auch künftig spezialisiertes Know-how in der Isotopen- und Radiochemie zur Verfügung. BWXT Medical ist ein 2018 aus der Übernahme der Isotopensparte von Nordion hervorgegangenes, im kanadischen Ottawa ansässiges Unternehmen und entwickelt, produziert und vertreibt medizinische Radioisotope und Radiopharmazeutika für die bildgebende Diagnostik und gezielte Strahlentherapien. Das Unternehmen beschäftigt rund 300 Mitarbeitende an Standorten in Ottawa und Vancouver. Seit der Übernahme durch BWX Technologies hat sich der Umsatz in etwa verdreifacht, die Profitabilität verbessert und das Produktportfolio deutlich erweitert, unter anderem um neuartige therapeutische Isotope. Nordic Capital will BWXT Medical bei der weiteren Skalierung, dem Ausbau seiner Kapazitäten und der Stärkung seiner Position im wachsenden Markt für Radiopharmazeutika unterstützen.

DistroKid

LPE IV

DistroKid

Gezeichnet in:
LPE IV
Gegründet
2013
Branche
Informationstechnologie
Region
Nordamerika
Fonds
CVC Capital Partners IX
Mehr zur Transaktion

CVC (LPE IV) übernimmt eine Mehrheitsbeteiligung an DistroKid, einer der weltweit größten Vertriebsplattformen für unabhängige Musikerinnen und Musiker. Der langjährige Investor Insight Partners behält eine signifikante Minderheitsbeteiligung. DistroKid ist ein 2013 gegründetes, in New York ansässiges Unternehmen und ermöglicht Künstlerinnen und Künstlern, ihre Musik auf Streamingdiensten wie Spotify, Apple Music und YouTube Music zu veröffentlichen. Neben dem Vertrieb von Musik und Videos bietet die Plattform unter anderem Mastering-Werkzeuge, Direct-to-Fan-Angebote sowie Merchandising-Lösungen an. Nach eigenen Angaben nutzen mehr als zwei Millionen Künstlerinnen und Künstler die Plattform, über die 30 bis 40 Prozent aller weltweit neu veröffentlichten Musik vertrieben werden. Das bestehende Managementteam unter Präsident Phil Bauer bleibt an Bord. CVC will DistroKid mit seiner Erfahrung aus Beteiligungen in den Bereichen Musik, Unterhaltung und Abonnementgeschäft bei der weiteren Entwicklung unterstützen.

BDI

LPE III

BDI

Gezeichnet in:
LPE III
Gegründet
1935
Branche
Industrie
Region
Nordamerika
Fonds
Kelso Investment Associates XI
Mehr zur Transaktion

Kelso (LPE III) investiert in BDI, einen der führenden nordamerikanischen Distributoren für Wälzlager, Antriebs- und Fluidtechnik. Das bestehende Managementteam unter CEO Carl James bleibt im Amt und behält eine signifikante Beteiligung am Unternehmen. BDI ist ein 1935 gegründetes, in Cleveland im US-Bundesstaat Ohio ansässiges Unternehmen und belieferte ursprünglich die Stahlwerke der Region mit Wälzlagern. Heute umfasst das Angebot neben Lagern auch mechanische Antriebstechnik, Fluidtechnik und Industriebedarf sowie technische Dienstleistungen rund um Wartung, Reparatur und Instandhaltung. Mit mehr als 1.500 Mitarbeitenden und über 200 Standorten in elf Ländern betreut BDI Industriekunden aus einer Vielzahl von Endmärkten. Zuletzt erzielte das Unternehmen einen Jahresumsatz von rund einer Milliarde US-Dollar. Kelso will BDI mit Kapital und operativer Expertise beim Ausbau des Produkt- und Serviceangebots, der Erschließung neuer Endmärkte sowie bei weiteren Akquisitionen unterstützen.

Maersk Training

LPE III

Maersk Training

Gezeichnet in:
LPE III
Gegründet
1978
Branche
Industrie
Region
Europa
Fonds
OpenGate Capital III
Mehr zur Transaktion

OpenGate (LPE III) erwirbt Maersk Training sowie dessen Tochtergesellschaft Maersk H2S Safety Services von A.P. Møller. Im Zuge des Carve-outs wird das Unternehmen aus dem börsennotierten dänischen Logistikkonzern herausgelöst und künftig eigenständig geführt. Maersk Training ist ein 1978 gegründetes, im dänischen Svendborg ansässiges Unternehmen und bietet Sicherheitstrainings, Kompetenzentwicklung und Sicherheitsdienstleistungen für Branchen mit hohen Betriebsrisiken an. Das Trainingsgeschäft schult Kunden aus den Bereichen Energie, Schifffahrt und erneuerbare Energien in Präsenzkursen, digitalen Formaten und Virtual-Reality-Simulationen. Maersk H2S Safety Services übernimmt als externer Dienstleister die Überwachung von Schwefelwasserstoff sowie Aufgaben im Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutz, darunter die Sicherheitsaufsicht vor Ort und die Wartung von Sicherheitsausrüstung. Die Nachfrage wird maßgeblich von regulatorischen Vorgaben und betrieblichen Sicherheitsstandards getragen und ist damit wenig konjunkturabhängig. Das Unternehmen beschäftigt weltweit knapp 700 Mitarbeitende und unterhält langjährige Kundenbeziehungen zu vielen führenden Energiekonzernen. OpenGate will die Marktposition von Maersk Training weiter ausbauen, insbesondere in den Wachstumsregionen Naher Osten und Südamerika.

Merak

LPE III

Merak

Gezeichnet in:
LPE III
Gegründet
1963
Branche
Industrie
Region
Europa
Fonds
OpenGate Capital III
Mehr zur Transaktion

Im Rahmen eines Carve-outs übernimmt OpenGate Capital (LPE III) mit Merak das weltweite Geschäft mit Heizungs-, Lüftungs- und Klimasystemen für Schienenfahrzeuge vom börsennotierten Bremsenhersteller Knorr-Bremse. Nach der Herauslösung aus dem Konzern wird Merak als eigenständiges Unternehmen geführt. Merak ist ein 1963 gegründetes, im spanischen Getafe bei Madrid ansässiges Unternehmen und entwickelt und fertigt Klimasysteme für Hochgeschwindigkeitszüge, Regional- und Pendlerzüge, U-Bahnen und Stadtbahnen. Neben der Erstausrüstung umfasst das Angebot Ersatzteile, Wartung, Modernisierung und Überholung bestehender Anlagen und sichert damit wiederkehrende Umsätze über den gesamten Lebenszyklus der Fahrzeuge. Mit rund 1.500 Mitarbeitenden und Standorten in Spanien, Österreich, Australien, den USA, China und Indien beliefert Merak viele der weltweit führenden Schienenfahrzeughersteller. Für das Geschäftsjahr 2026 wird ein Umsatz von rund 360 Millionen Euro erwartet. Knorr-Bremse hatte Merak 2005 übernommen und seine weltweiten Aktivitäten in der Klimatechnik für Schienenfahrzeuge später unter dieser Marke gebündelt. OpenGate will Merak beim Aufbau als eigenständige Gesellschaft und in der nächsten Wachstumsphase unterstützen und dabei von anhaltenden Investitionen in Schieneninfrastruktur und nachhaltige Mobilität profitieren.

UMag Solutions

LPE III

UMag Solutions

Gezeichnet in:
LPE III
Gegründet
2018
Branche
Industrie
Region
Europa
Fonds
Bridgepoint Europe VII
Mehr zur Transaktion

Bridgepoint (LPE III) erwirbt eine Mehrheitsbeteiligung an UMag Solutions. Die Gründer bleiben bedeutende Anteilseigner und führen das Unternehmen weiter. Berichten zufolge bewertet die Transaktion UMag Solutions einschließlich Schulden mit rund 250 Millionen Euro. UMag Solutions ist ein 2018 als Ausgründung der Technischen Universität Dänemarks gegründetes, im dänischen Birkerød ansässiges Unternehmen und entwickelt drohnengestützte Systeme zur Erkennung von Bedrohungen unter der Erd- und Wasseroberfläche. Die Lösungen kombinieren eigene Hardware, Software und Erkennungsalgorithmen auf Basis hochempfindlicher Magnetsensorik und spüren in Echtzeit Landminen, Blindgänger und Seeminen ebenso auf wie U-Boote und unbemannte Unterwasserfahrzeuge. Angesichts steigender Verteidigungsausgaben und der Modernisierung der Streitkräfte in Europa ist UMag Solutions zuletzt stark gewachsen. Das Unternehmen beliefert Kunden in NATO- und verbündeten Staaten und arbeitet eng mit Streitkräften und Herstellern von Drohnenplattformen zusammen. Bridgepoint will UMag Solutions beim Ausbau der Vertriebsorganisation, der internationalen Expansion, weiteren Investitionen in Forschung und Entwicklung sowie der Markteinführung der nächsten Produktgeneration unterstützen.

Whatnot

LV III

Whatnot

Gezeichnet in:
LV III
Gegründet
2019
Branche
Konsumgüter
Region
Nordamerika
Fonds
Kleiner Perkins XXII
Mehr zur Transaktion

Kleiner Perkins (LV III) zählt zu den neuen Investoren der Series-G-Finanzierungsrunde von Whatnot, in der das Unternehmen 545 Millionen US-Dollar eingeworben hat. Angeführt wurde die Runde von ICONIQ, Lightspeed Venture Partners und Avra. Neben Wellington Management als weiterem neuen Investor beteiligten sich Bestandsinvestoren wie Andreessen Horowitz, CapitalG und DST Global erneut. Die Bewertung stieg auf 20 Milliarden US-Dollar und hat sich damit gegenüber der vorherigen Finanzierungsrunde im Oktober 2025 nahezu verdoppelt. Whatnot ist ein 2019 gegründetes, in Los Angeles ansässiges Unternehmen und betreibt einen Live-Shopping-Marktplatz, auf dem Händler Sammlerstücke, Sammelkarten, Sneaker, Mode und Elektronik in Livestreams verkaufen und versteigern. Nach Unternehmensangaben überstieg das über die Plattform abgewickelte Handelsvolumen bereits im ersten Halbjahr 2026 acht Milliarden US-Dollar und erreichte damit den Wert des gesamten Vorjahres. Die neuen Mittel sollen in die Gewinnung von Käufern, die Sicherheit der Plattform, neue Produktkategorien und Märkte sowie KI-gestützte Werkzeuge für Händler fließen.

Cognition AI

LV III

Cognition AI

Gezeichnet in:
LV III
Gegründet
2023
Branche
Informationstechnologie
Region
Nordamerika
Fonds
Accel Leaders V
Mehr zur Transaktion

Bei einer Bewertung von 48 Milliarden US-Dollar hat Cognition AI in einer Series-E-Finanzierungsrunde mehr als zwei Milliarden US-Dollar eingeworben. Angeführt wurde die Runde von den neuen Investoren Accel (LV III) und Andreessen Horowitz, gemeinsam mit den Bestandsinvestoren Founders Fund, General Catalyst und Avenir. Bei der vorherigen Finanzierungsrunde rund vier Monate zuvor war das Unternehmen noch mit 26 Milliarden US-Dollar bewertet worden. Cognition AI ist ein 2023 gegründetes, in San Francisco ansässiges Technologieunternehmen und entwickelt mit Devin einen autonomen KI-Softwareingenieur, der Code weitgehend eigenständig plant, schreibt, testet und bereitstellt. 2025 übernahm das Unternehmen zudem die KI-gestützte Entwicklungsumgebung Windsurf. Seit der letzten Finanzierungsrunde ist der annualisierte Umsatz nach eigenen Angaben von rund 490 Millionen auf nahezu 900 Millionen US-Dollar gestiegen. Zu den Kunden zählen unter anderem Mercedes-Benz, die NASA, Goldman Sachs und die Citigroup. Mit den neuen Mitteln will Cognition AI seine Plattform für KI-gestützte Softwareentwicklung weiter ausbauen.

Mazama Energy

LV III

Mazama Energy

Gezeichnet in:
LV III
Gegründet
2023
Branche
Energie
Region
Nordamerika
Fonds
Khosla Ventures IX
Mehr zur Transaktion

Angeführt von Centaurus Capital und Doerr Capital hat Mazama Energy eine überzeichnete Series-B-Finanzierungsrunde über 135 Millionen US-Dollar abgeschlossen. Neu beteiligt sind unter anderem die Energiekonzerne ConocoPhillips und Shell. Khosla Ventures (LV III), das Mazama Energy als Inkubator mit aufgebaut hat, investierte gemeinsam mit Gates Frontier erneut. Mazama Energy ist ein 2023 gegründetes, im texanischen Frisco ansässiges Unternehmen und entwickelt Geothermiesysteme, die Wärme aus besonders heißem Gestein in mehreren Kilometern Tiefe zur Stromerzeugung nutzen. An seinem Pilotstandort am Newberry-Vulkan in Oregon schuf das Unternehmen 2025 mit 331 Grad Celsius das bislang heißeste künstlich erschlossene Geothermiesystem weltweit. Bei diesen Temperaturen kann ein Bohrloch nach Unternehmensangaben fünf- bis zehnmal so viel Leistung liefern wie herkömmliche Geothermieanlagen. Mit den neuen Mitteln will Mazama Energy horizontale Bohrungen mit bis zu 15 Megawatt Leistung je Bohrloch entwickeln und erstmals Strom erzeugen. Allein am Standort Newberry sieht das Unternehmen ein Ressourcenpotenzial von mehr als zehn Gigawatt.

Split Pay

LV III

Split Pay

Gezeichnet in:
LV III
Gegründet
2022
Branche
Finanzen
Region
Nordamerika
Fonds
Khosla Ventures IX
Mehr zur Transaktion

Khosla Ventures (LV III) hat sowohl die Series-A- als auch die Series-B-Finanzierungsrunde von Split Pay angeführt, in denen das Unternehmen zusammen 125 Millionen US-Dollar eingeworben hat. Neben dem Bestandsinvestor Thrive Capital beteiligten sich unter anderem PayPal-Mitgründer Max Levchin, Intuit Ventures und New York Life Ventures. Split Pay ist ein 2022 gegründetes, in Miami ansässiges Finanztechnologieunternehmen und war zuvor unter dem Namen Rent App bekannt. Über die Plattform können Verbraucherinnen und Verbraucher große monatliche Rechnungen wie Miete, Hypothekenraten oder Autokredite in zwei Zahlungen aufteilen, die auf ihre Gehaltseingänge abgestimmt sind. Split Pay begleicht die Rechnung am Fälligkeitstag vollständig und streckt bis zur Hälfte des Betrags für bis zu 30 Tage vor. Nach eigenen Angaben zählt Split Pay rund eine Million Mitglieder und ist in den vergangenen zwölf Monaten um das 70-Fache gewachsen. Mit den neuen Mitteln will das Unternehmen die Kundengewinnung beschleunigen und sein Angebot zu einer umfassenden Kreditplattform ausbauen, unter anderem mit einer eigenen Kreditkarte.

Lumilens

LV III

Lumilens

Gezeichnet in:
LV III
Gegründet
2024
Branche
Informationstechnologie
Region
Nordamerika
Fonds
Redpoint Ventures X
Mehr zur Transaktion

Redpoint Ventures (LV III) ist im Rahmen einer Series-C-Finanzierungsrunde über mehr als 700 Millionen US-Dollar neu bei Lumilens eingestiegen. Angeführt wurde die Runde gemeinsam von Atreides Management, Bain Capital Ventures, Meritech, Seligman Ventures und Spark Capital. Die Finanzierung bewertet das Unternehmen mit 5,51 Milliarden US-Dollar und hebt die insgesamt eingeworbenen Mittel auf mehr als 900 Millionen US-Dollar. Lumilens ist ein 2024 gegründetes, im kalifornischen San José ansässiges Technologieunternehmen und entwickelt optische Verbindungstechnik, die Tausende Grafikprozessoren in KI-Rechenzentren zu einem einzigen System verknüpft. Das Unternehmen deckt dabei die gesamte Wertschöpfungskette ab, von Siliziumphotonik und Mixed-Signal-Chips über Laser und Packaging bis zur eigenen Fertigung. Bereits zwei Jahre nach der Gründung liefert Lumilens sein erstes Produkt im Rahmen einer Kundenvereinbarung im Volumen von mehreren Milliarden US-Dollar an die Rechenzentren eines großen Cloud-Anbieters aus. Mit den neuen Mitteln will das Unternehmen seine Entwicklungskapazitäten sowie die Großserienfertigung ausbauen.

Wonderful

LV II

Wonderful

Gezeichnet in:
LV II
Gegründet
2025
Branche
Informationstechnologie
Region
Europa
Fonds
Index Ventures XII
Mehr zur Transaktion

Wonderful hat in einer Series-C-Finanzierungsrunde 550 Millionen US-Dollar bei einer Bewertung von fünf Milliarden US-Dollar eingeworben. Angeführt wurde die Runde von Insight Partners. Neben Salesforce als neuem Investor beteiligten sich erneut Bestandsinvestoren wie Index Ventures (LV II), IVP und Bessemer Venture Partners. Index Ventures hatte bereits die Series-A-Runde angeführt. Gegenüber der vorangegangenen Series-B-Runde hat sich die Bewertung mehr als verdoppelt. Wonderful ist ein 2025 gegründetes, in Amsterdam ansässiges Technologieunternehmen mit Wurzeln in Israel und entwickelt eine KI-Plattform für Unternehmen. Ursprünglich auf KI-Agenten für den Kundenservice spezialisiert, die auf Sprache, Kultur und regulatorische Anforderungen einzelner Länder zugeschnitten sind, hat sich das Angebot zu einem umfassenden KI-Betriebssystem entwickelt. Dieses automatisiert durchgängige Arbeitsabläufe, unterstützt Mitarbeitende mit Produktivitätsagenten und ergänzt oder ersetzt bestehende Unternehmenssoftware. Wonderful ist inzwischen in mehr als 35 Märkten aktiv und beschäftigt rund 650 Mitarbeitende. Mit den Mitteln will das Unternehmen die Produktentwicklung beschleunigen und seine weltweiten Implementierungsteams ausbauen.

Wordsmith AI

LV II

Wordsmith AI

Gezeichnet in:
LV II
Gegründet
2023
Branche
Informationstechnologie
Region
Europa
Fonds
Index Ventures XII
Mehr zur Transaktion

Index Ventures (LV II) hat sich an der Erweiterung der Series-B-Finanzierungsrunde von Wordsmith AI um 14 Millionen US-Dollar beteiligt. Angeführt wurde die Erweiterung von Intact Private Capital. Zudem stieg FT Ventures, die Beteiligungsgesellschaft der Financial Times, neu ein. Die ursprüngliche Series-B-Runde über 70 Millionen US-Dollar hatten Highland Europe und Index Ventures angeführt. Insgesamt hat das Unternehmen damit rund 114 Millionen US-Dollar eingeworben. Wordsmith AI ist ein 2023 gegründetes, in Edinburgh und New York ansässiges Technologieunternehmen und entwickelt eine KI-Plattform für Rechtsabteilungen von Unternehmen. KI-Agenten nehmen rechtliche Anfragen aus dem gesamten Unternehmen entgegen, erledigen Routineaufgaben anhand freigegebener Regeln und Vorlagen und leiten komplexe Fälle an Juristen weiter. Nach eigenen Angaben hat sich der Umsatz innerhalb eines Jahres vervierzehnfacht, und mehr als 500 Unternehmen nutzen die Plattform, darunter BT, Canva, Sage und die Financial Times. Mit den Mitteln will Wordsmith AI seine Präsenz in Nordamerika ausbauen und sich stärker in der Finanz- und Versicherungsbranche positionieren.

Astrus

LV II

Astrus

Gezeichnet in:
LV II
Gegründet
2022
Branche
Informationstechnologie
Region
Nordamerika
Fonds
Khosla Ventures Opportunity II
Mehr zur Transaktion

Khosla Ventures (LV II) hat im Rahmen einer Series-A-Finanzierungsrunde über 12 Millionen US-Dollar sein Engagement bei Astrus weiter ausgebaut. Angeführt wurde die Runde von Caffeinated Capital. Bereits die vorangegangene Seed-Runde über 8 Millionen US-Dollar hatte Khosla Ventures angeführt. Astrus ist ein 2022 gegründetes, in Toronto ansässiges Technologieunternehmen und entwickelt KI-Software zur Automatisierung des Designs analoger Mikrochips. Während das Design digitaler Chips weitgehend automatisiert ist, werden analoge Schaltungen bislang überwiegend von Hand entworfen. Bei hochmodernen Chips kann dieser Schritt Monate dauern und gilt als einer der größten Engpässe im Entwicklungsprozess. Astrus setzt auf bestärkendes Lernen nach dem Vorbild von AlphaGo und erzeugt nach eigenen Angaben Tausende Layouts in Sekunden. Erster Schwerpunkt sind Hochgeschwindigkeitsverbindungen, über die Grafikprozessoren in KI-Rechenzentren Daten austauschen. Mit den Mitteln will Astrus die Markteinführung seiner Lösung vorantreiben und das Team ausbauen.

Profound

LV II

Profound

Gezeichnet in:
LV II
Gegründet
2024
Branche
Informationstechnologie
Region
Nordamerika
Fonds
Kleiner Perkins XXI
Mehr zur Transaktion

Mit einer Series-D-Finanzierungsrunde über 180 Millionen US-Dollar hat Profound seine Bewertung auf 1,8 Milliarden US-Dollar erhöht, nach 1 Milliarde US-Dollar in der vorangegangenen Series-C-Runde. Angeführt wurde die Runde von Kleiner Perkins (LV II) gemeinsam mit Sequoia Capital. Kleiner Perkins hatte bereits die Series-A-Runde des Unternehmens angeführt. Zudem beteiligten sich erneut Bestandsinvestoren wie Lightspeed Venture Partners und Khosla Ventures. Insgesamt hat das Unternehmen damit mehr als 335 Millionen US-Dollar eingeworben. Profound ist ein 2024 gegründetes, in New York ansässiges Technologieunternehmen und entwickelt eine KI-Plattform für Marketingteams. Ursprünglich als Analysewerkzeug gestartet, das zeigt, wie KI-Assistenten wie ChatGPT, Gemini oder Perplexity Marken und Produkte darstellen, bietet Profound inzwischen auch KI-Agenten an, die Recherche, Inhaltserstellung und Reporting übernehmen. Nach eigenen Angaben nutzen mehr als 1.000 Großunternehmen die Plattform, darunter Walmart, Comcast, Estée Lauder und Zoom sowie mehr als ein Drittel der Fortune-100-Unternehmen. Mit den Mitteln will Profound seine Plattform erweitern und eigene KI-Forschungslabore in New York und San Francisco ausbauen.

Diameter Pay

LV II

Diameter Pay

Gezeichnet in:
LV II
Gegründet
2023
Branche
Finanzen
Region
Nordamerika
Fonds
Lightspeed Faction I
Mehr zur Transaktion

Gemeinsam mit CMT Digital hat Lightspeed Faction (LV II) die Series-A-Finanzierungsrunde von Diameter Pay über 10 Millionen US-Dollar angeführt. Weitere Investoren sind unter anderem SixThirty Ventures und die Stellar Development Foundation. Es ist die erste externe Finanzierung des Unternehmens, das sich zuvor vollständig aus eigenen Mitteln finanziert hatte. Diameter Pay ist ein 2023 gegründetes, in New York ansässiges Fintech-Unternehmen und stellt Banken, Fintechs und Handelsplattformen für digitale Vermögenswerte eine Infrastruktur für Zahlungen in US-Dollar bereit. Über Partnerbanken in den USA erhalten Kunden Zugang zu virtuellen Dollarkonten, nationalen und grenzüberschreitenden Zahlungen sowie zum Umtausch zwischen US-Dollar und Stablecoins, jeweils mit integrierten Compliance-Funktionen. Nach eigenen Angaben hat Diameter Pay seit Jahresbeginn 2026 Zahlungen im Volumen von mehr als 10 Milliarden US-Dollar abgewickelt. Mit den Mitteln will das Unternehmen sein Bank- und Zahlungsangebot erweitern, die Infrastruktur für Stablecoins und Devisengeschäfte ausbauen und weiter in Technologie und Compliance investieren.

Rightway Healthcare

LV II

Rightway Healthcare

Gezeichnet in:
LV II
Gegründet
2017
Branche
Gesundheitswesen
Region
Nordamerika
Fonds
Khosla Ventures VII
Mehr zur Transaktion

Rightway Healthcare hat eine Series-E-Finanzierungsrunde über 155 Millionen US-Dollar abgeschlossen. Angeführt wurde die Runde von Francisco Partners. Khosla Ventures (LV II) beteiligte sich gemeinsam mit Thrive Capital erneut als Bestandsinvestor. Insgesamt hat das Unternehmen damit rund 394 Millionen US-Dollar eingeworben. Rightway ist ein 2017 gegründetes, in New York ansässiges Gesundheitsunternehmen und bietet Arbeitgebern ein Management von Arzneimittelleistungen (Pharmacy Benefit Management) sowie eine persönliche Navigation durch das Gesundheitssystem für deren Mitarbeitende. Das Modell verzichtet auf Anreize, an steigenden Medikamentenkosten zu verdienen, und setzt auf Apothekerinnen und Apotheker, die Versicherte zu geeigneten und kostengünstigen Medikamenten beraten. Mit dem Garantiemodell SureSpend sichert Rightway Arbeitgebern zudem eine Obergrenze für die gesamten Arzneimittelausgaben zu. Zu den Kunden zählen 45 Unternehmen aus der Fortune-500-Liste. Rightway will die Mittel vor allem in den Ausbau seiner KI-Fähigkeiten und der zugrunde liegenden Technologieplattform investieren.

Obsidian Security

LUSV I

Obsidian Security

Gezeichnet in:
LUSV I
Gegründet
2017
Branche
Informationstechnologie
Region
Nordamerika
Fonds
Menlo Special Opportunities III
Mehr zur Transaktion

Menlo Ventures (LUSV I) beteiligte sich als Bestandsinvestor an der Series-D-Finanzierungsrunde von Obsidian Security in Höhe von 85 Millionen US-Dollar. Angeführt wurde die Runde von Crescent Cove Advisors. Auch Greylock Partners beteiligte sich erneut. Die Finanzierung bewertet das Unternehmen mit rund 1,1 Milliarden US-Dollar und hebt die insgesamt eingeworbene Summe auf mehr als 200 Millionen US-Dollar. Obsidian Security ist ein 2017 gegründetes, im kalifornischen Palo Alto ansässiges Cybersicherheitsunternehmen und schützt nicht-menschliche Identitäten und KI-Agenten in den Softwareanwendungen von Unternehmen. Die Plattform überwacht und steuert, wie KI-Agenten etwa auf Basis von Microsoft Copilot Studio, Salesforce Agentforce oder Claude von Anthropic auf geschäftskritische Anwendungen und Daten zugreifen. Zu den Kunden zählen 60 der Fortune-500-Unternehmen, darunter große Finanzinstitute, soziale Netzwerke und Telekommunikationsanbieter. Mehr als 100 Kunden geben jährlich über 100.000 US-Dollar für die Plattform aus, mehr als 14 davon über eine Million US-Dollar. Die Mittel sollen in Forschung und Entwicklung sowie die weitere Expansion bei Großunternehmen fließen.