Private Equity
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Q2-2026

Quartalsupdate

Frau in hellem Pullover sitzt im modernen Wohnzimmer und liest konzentriert eine Zeitschrift.Frau sitzt im Sessel am Fenster und liest konzentriert in einem Buch.

Der Markt im Überblick

Aktueller Stand des Private-Equity-Marktes

Der globale Private-Equity-Markt ist mit Erholungserwartungen in das Jahr 2026 gestartet, hat im ersten Halbjahr jedoch einen spürbaren Dämpfer erfahren. Nach Angaben von PwC sank das Transaktionsvolumen in den USA im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um rund 34 Prozent. Gleichzeitig stieg die durchschnittliche Transaktionsgröße auf nahezu das Vierfache des Vorjahreswerts. Das verfügbare Kapital konzentriert sich damit zunehmend auf wenige, besonders überzeugende Transaktionen.

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Als wesentliche Belastungsfaktoren gelten die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten, anhaltende Bewertungsdifferenzen zwischen Käufern und Verkäufern sowie die disruptive Wirkung künstlicher Intelligenz auf Softwarebewertungen, die einen traditionellen Schwerpunkt vieler Buyout Portfolios bilden. Damit setzt sich die bereits 2025 beobachtete Zweiteilung des Marktes fort. Große, qualitativ hochwertige Transaktionen dominieren weiterhin das Marktgeschehen, während das breitere Marktsegment von anhaltender Zurückhaltung geprägt ist.

Exit-Umfeld, Sekundärmarkt und die wachsende Bedeutung von DPI

Besonders angespannt bleibt weiterhin die Exit-Seite. Die Zahl der weltweiten Exit sank im ersten Quartal um gut sechs Prozent auf 720, wobei der aggregierte Wert durch eine einzelne Transaktion (den 250 Milliarden US-Dollar schweren Verkauf von xAI an SpaceX) stark verzerrt war. Da klassische Börsengänge als Verkaufsweg weitgehend verschlossen blieben, griffen Manager verstärkt auf zwei alternative Liquiditätsquellen zurück: Fortführungsvehikel (Continuation Vehicles), bei denen eine Beteiligung in einen neuen, vom selben Manager geführten Fonds überführt wird, sowie den Sekundärmarkt, auf dem bestehende Investoren ihre Fondsanteile vorzeitig veräußern. Der Sekundärmarkt hatte bereits 2025 mit rund 240 Milliarden US-Dollar (plus 48 Prozent) ein Rekordniveau erreicht.

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In diesem Umfeld hat sich eine Kennzahl in den Vordergrund geschoben: DPI (Distributions to Paid-In), also das Verhältnis der bereits an Investoren ausgeschütteten Mittel zum eingezahlten Kapital. Investoren akzeptieren zunehmend keine reinen Buchwerte mehr als Performance-Nachweis, sondern achten auf tatsächlich realisierte Rückflüsse. Manager mit nachweislich starken Ausschüttungen konnten ihr Fundraising zügig abschließen, während andere mit verlängerten Zeitplänen konfrontiert waren. Insgesamt stieg das eingeworbene Kapital im ersten Halbjahr leicht, konzentrierte sich dabei jedoch auf wenige etablierte Manager.

Währungseffekte: Stärkerer US-Dollar

Da ein großer Teil der Private-Equity-Transaktionen weiterhin in den USA stattfindet, bleibt für Euro-denominierte Portfolios die Entwicklung des US-Dollars ein signifikanter Faktor. Nach der außergewöhnlichen Euro-Stärke des Jahres 2025 als der Euro um rund 13 Prozent zulegte, kehrte sich der Trend im ersten Halbjahr 2026 teilweise um. Der Eurokurs fiel im Verhältnis zum US-Dollar von rund 1,20 zu Jahresbeginn auf rund 1,14 Ende Juni, was einer Abwertung des Euro von etwa drei Prozent entsprach. Für Euro-Investoren wirkt der stärkere US-Dollar damit unterstützend auf in US-Dollar denominierte Zielfonds.

Was wir für den Rest des Jahres erwarten

Für die zweite Jahreshälfte zeichnen sich zwei bestimmende Themen ab: das Liquiditätsbedürfnis der Investoren und die Neubewertung von Portfolios im Lichte der künstlichen Intelligenz. Der Druck, realisierte Rückflüsse zu erzielen, dürfte anhalten. Gleichzeitig wirkt KI in zwei Richtungen: Sie bedroht die Bewertungen etablierter Softwareunternehmen und eröffnet zugleich einen neuen operativen Wertschöpfungshebel. Manager, die KI gezielt zur Margenverbesserung in ihren Portfoliounternehmen einsetzen, dürften sich sowohl im Fundraising als auch bei Verkäufen differenzieren. Erfolgreich werden vor allem die Manager sein, die Kapital diszipliniert einsetzen, Wertsteigerungspotenziale aktiv heben und beim Verkauf flexibel agieren.

Was das für Ihr Portfolio bedeutet

Für unsere Private-Equity-Fondsgenerationen bedeutet das beschriebene Marktumfeld vor allem eines: Geduld und Diversifikation zahlen sich aus. Die breite Streuung über Manager, Regionen, Sektoren und Vintage-Jahre wirkt als zentraler Stabilitätsanker und dämpft die Auswirkungen einzelner schwächerer Beteiligungen. Die operative Wertentwicklung in den Portfoliounternehmen läuft kontinuierlich weiter, auch in einem Marktumfeld, das längere Haltedauern erzwingt. Anders als zu Jahresbeginn wirkt der zuletzt erstarkte US-Dollar nun eher unterstützend auf die in Euro gemessene Wertentwicklung. Mit der schrittweisen Normalisierung der Exit-Märkte sehen wir gute Voraussetzungen dafür, dass sich die Wertentwicklung Ihrer Beteiligungen zunehmend auch in realisierten Auszahlungen widerspiegelt.

Quellen: PwC, Dealogic, Private Equity Wire, S&P Global, McKinsey.

Künstlichen Intelligenz führt Venture von Rekord zu Rekord

Der Venture-Capital-Markt verzeichnete zu Jahresbeginn 2026 ein in seiner Dimension beispielloses Quartal. Nach Daten von Crunchbase flossen im ersten Quartal weltweit rund 300 Milliarden US-Dollar in etwa 6.000 Start-ups. Das entspricht einem Anstieg von mehr als 150 Prozent gegenüber dem Vorquartal und markiert den höchsten jemals erfassten Quartalswert. Allein dieses eine Quartal entsprach damit rund 70 Prozent des gesamten Venture-Volumens des Jahres 2025.

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Getragen wurde dieser Rekord nahezu vollständig von künstlicher Intelligenz. Auf KI-Unternehmen entfielen im ersten Quartal rund 80 Prozent des weltweiten Venture-Volumens, nach etwa der Hälfte im Gesamtjahr 2025. Vier Finanzierungsrunden prägten das Quartal maßgeblich: OpenAI (122 Milliarden US-Dollar bei einer Bewertung von 852 Milliarden US-Dollar), Anthropic (30 Milliarden US-Dollar), xAI (20 Milliarden US-Dollar) und das Unternehmen für autonomes Fahren Waymo (16 Milliarden US-Dollar) warben zusammen rund 188 Milliarden US-Dollar ein. Das entspricht etwa zwei Drittel des globalen Volumens. Vier der fünf größten je verzeichneten Venture-Runden wurden damit in einem einzigen Quartal abgeschlossen.

Extreme Konzentration auf wenige Unternehmen und Regionen

Die Kehrseite dieser Rekordzahlen ist eine ausgeprägte Konzentration, die das Marktbild noch stärker spaltet als in den Vorjahren. Auf US-amerikanische Unternehmen entfielen im ersten Quartal etwa 83 Prozent des weltweiten Volumens. Das Spätphasensegment vereinnahmte mit mehr als 230 Milliarden US-Dollar den Großteil des Kapitals, ein Plus von mehr als 200 Prozent gegenüber dem Vorjahr, während die Gesamtzahl der Finanzierungsrunden gegenüber dem Vorquartal leicht zurückging. Es fließt also mehr Kapital in immer weniger Unternehmen.

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Rechnet man die wenigen Ausreißerrunden heraus, bewegte sich der übrige Markt jedoch weiterhin auf dem soliden Niveau der Jahre 2024 und 2025. Der Rekordcharakter des Quartals hängt damit rechnerisch an einer Handvoll Transaktionen. Auch außerhalb der USA setzte sich das Muster fort: In Europa stieg das Venture-Volumen um rund 30 Prozent auf 17,6 Milliarden US-Dollar, wobei KI erstmals mehr als die Hälfte des regionalen Volumens ausmachte. Für Investoren bedeutet dies, dass die Auswahl der richtigen Unternehmen und Manager noch stärker über den Anlageerfolg entscheidet.

Exit-Umfeld: M&A robust, IPO-Fenster öffnet sich

Auf der Exit-Seite zeigte sich zu Jahresbeginn ein zweigeteiltes Bild. Das M&A-Volumen erreichte im ersten Quartal mit 56,6 Milliarden US-Dollar das dritthöchste Niveau seit 2022, während der Markt für Börsengänge zunächst nur langsam in Gang kam; der größte Börsengang des ersten Quartals war die Notierung des japanischen Zahlungsdienstleisters PayPay mit einer Bewertung von 10 Milliarden US-Dollar.

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Im weiteren Jahresverlauf öffnete sich das IPO-Fenster jedoch spürbar. Den Wendepunkt markierte der Börsengang von SpaceX am 12. Juni 2026: Mit einem Emissionspreis von 135 US-Dollar je Aktie nahm das Unternehmen rund 75 Milliarden US-Dollar bei einer Bewertung von etwa 1,8 Billionen US-Dollar ein – der größte Börsengang der Geschichte. Die Aktie eröffnete deutlich über dem Ausgabepreis, und die Marktkapitalisierung stieg zeitweise über zwei Billionen US-Dollar, was SpaceX vorübergehend zu einem der fünf wertvollsten börsennotierten Unternehmen weltweit machte.

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Der Erfolg dieses Mega-Börsengangs hat die Erwartung einer breiteren Wiederöffnung des IPO-Marktes verstärkt. Mehrere der höchstbewerteten KI-Unternehmen haben den Schritt an die Börse eingeleitet: Anthropic reichte Anfang Juni vertraulich einen Entwurf seiner Registrierungsunterlagen bei der US-Börsenaufsicht ein, nachdem es zuvor eine Finanzierungsrunde bei einer Bewertung von knapp 1 Billionen US-Dollar abgeschlossen hatte, und OpenAI peilt nach einer ebenfalls vertraulichen Einreichung einen Börsengang im vierten Quartal 2026 an. Zu den weiteren prominenten Kandidaten zählen der Chiphersteller Cerebras und die Plattform Discord.

Was wir für den Rest des Jahres erwarten

Für 2026 zeichnet sich ein selektives, aber konstruktives Umfeld ab. Die Kombination aus anhaltend hoher Innovationsdynamik im KI-Sektor und einem sich wieder öffnenden Exit-Markt schafft attraktive Rahmenbedingungen. Gleichzeitig dürfte sich die Spreizung zwischen führenden und stagnierenden Unternehmen weiter verstärken. Die außergewöhnliche Konzentration mahnt jedoch zur Vorsicht: Ein Rekordquartal ist keine Garantie für ein Rekordjahr, und ein Großteil der Dynamik hängt an wenigen sehr großen Transaktionen. Manager mit Zugang zu den besten Transaktionen und ausgeprägter Sektorexpertise dürften überproportional profitieren.

Was das für Ihr Portfolio bedeutet

Für unsere Venture-Capital-Fondsgenerationen bestätigt das aktuelle Marktumfeld die Grundpfeiler unserer Investmentphilosophie: Zugang zu erstklassigen Managern und konsequente Diversifikation über Stadien, Sektoren und geografische Märkte. Gerade in einem Markt, der sich zunehmend in Gewinner und Verlierer teilt, ist die Auswahl der Zielfonds der entscheidende Werttreiber. Die wiedereinsetzende Dynamik bei Börsengängen sowie eine anhaltend robuste M&A-Aktivität schaffen die Grundlage dafür, dass die in den vergangenen Jahren aufgebauten Wertsteigerungen unserer Portfoliounternehmen zunehmend in realisierte Auszahlungen überführt werden können. Das anhaltend dynamische Innovationsumfeld, insbesondere im KI-Sektor, sorgt zugleich dafür, dass unsere jüngeren Vintage-Jahre in einem außergewöhnlich opportunitätsreichen Markt investieren.

Quellen: Crunchbase, PitchBook, Goldman Sachs.

Aktueller Stand des globalen Immobilienmarktes

Der globale Immobilienmarkt setzte die im zweiten Halbjahr 2025 begonnene graduelle Erholung zunächst fort, verlor jedoch im Zuge der geopolitischen Eskalation im Nahen Osten und der damit verbundenen Energiekrise an Schwung. Zu Jahresbeginn hatten die führenden Immobiliendienstleister für 2026 noch einen Anstieg der Transaktionsvolumina um 15 bis 20 Prozent erwartet. Nach Einschätzung von JLL zeigte sich der Markt im ersten Quartal widerstandsfähig: Die Kapitalmärkte präsentierten sich in gesunder Verfassung, die Investoren hielten an einer risikobereiten Haltung fest, und die Preise blieben stabil.

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In den USA gewann die Erholung an Breite. Das Investitionsvolumen im Bürosegment stieg im ersten Quartal um rund 20 Prozent, die Vermietungsleistung im Industrie- und Logistiksegment um 14 Prozent, und die Leerstandsquote bei Mehrfamilienhäusern sank auf 4,8 Prozent. Wie schon 2025 verlief die Erholung jedoch nicht in allen Bereichen gleich: Das Wachstum konzentriert sich auf Sektoren mit klaren strukturellen Rückenwinden, während strukturell herausgeforderte Segmente weiter unter Druck bleiben.

Sektorale Treiber und strukturelle Trends

Das Marktgeschehen wird von zwei strukturellen Kräften geprägt. Der KI-getriebene Investitionsboom bei Rechenzentren entwickelte sich zum dominierenden Wachstumstreiber: Der Sektor steht am Beginn eines Investitionssuperzyklus, der laut Experten bis 2030 einen Kapitalbedarf von bis zu drei Billionen US-Dollar nach sich ziehen könnte. Rund 100 Gigawatt neuer Kapazität dürften zwischen 2026 und 2030 ans Netz gehen, was einer Wertschöpfung von rund 1,2 Billionen US-Dollar an Immobilienvermögen entspricht. Bei einer Leerstandsquote von rund einem Prozent ist nicht mehr die Nachfrage, sondern die Verfügbarkeit von Energie zum entscheidenden Engpass geworden. Wie stark dieses Thema den Markt prägt, zeigte sich auch an den Quartalszahlen des weltgrößten Immobiliendienstleisters CBRE, dessen Erlöse aus dem Geschäft mit Rechenzentren und Infrastruktur um über 70 Prozent zulegten.

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Der Wohnsektor bleibt zugleich die größte und stabilste Investmentkategorie, gestützt durch demografische Faktoren, Wohnungsknappheit und eine niedrige Bautätigkeit. Das Neubauangebot liegt in vielen Märkten auf Mehrjahrestiefständen: In den USA dürften die Bürofertigstellungen 2026 um rund 75 Prozent zurückgehen, in Europa liegen die Baubeginne auf dem niedrigsten Stand seit 2010. Diese angebotsseitige Knappheit sollte mittelfristig für stabile bis steigende Mieten und Bewertungen hochwertiger Flächen sorgen.

Europäischer und deutscher Markt

Der deutsche Immobilieninvestmentmarkt bestätigte das Bild einer fragilen Erholung. Das Transaktionsvolumen erreichte im ersten Quartal 2026 rund 8,6 bis 8,9 Milliarden Euro und lag damit über dem Vorjahreswert, ging gegenüber dem starken Schlussquartal 2025 jedoch um rund 19 Prozent zurück. Das Geschehen war klar von Einzeltransaktionen geprägt, während Portfolioverkäufe weiterhin Dynamik vermissen ließen.

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Besonders gefragt waren Gesundheitsimmobilien, deren Volumen um rund 65 Prozent zulegte – allein Pflegeheime verzeichneten ein Plus von rund 79 Prozent. Die Spitzenrenditen blieben weitgehend stabil. Mit der Eskalation im Nahen Osten agierten viele Marktteilnehmer bei neuen Prozessen jedoch spürbar vorsichtiger, während bereits laufende Transaktionen überwiegend fortgeführt wurden. Stabile Cashflows, lange Mietlaufzeiten und sichere Erträge rücken damit wieder stärker in den Vordergrund.

Was wir für den Rest des Jahres erwarten

Die Erholung des Immobilienmarktes bleibt intakt, ist jedoch stärker von der weiteren geopolitischen Entwicklung abhängig geworden. Der Energiepreisschock erhöht über gestiegene Inflationserwartungen den Druck auf die Kapitalmärkte und begrenzt den Spielraum für eine weitere Erhöhung der Renditen, sodass eher von einer Seitwärtsbewegung auszugehen ist. Strukturell dürften Rechenzentren und der Wohnsektor die Nachfrage weiter stützen. Gleichzeitig werden ESG-Anforderungen zu einem zunehmend marktrelevanten Faktor: Energieeffiziente, taxonomiekonforme Immobilien werden vom Markt deutlich bevorzugt, was sich zunehmend in Preisen und Liquidität niederschlägt.

Was das für Ihr Portfolio bedeutet

Unser Private-Real-Estate-Fonds befindet sich weiterhin in einer Phase, in der ein Teil der Objekte bereits erworben wurde und weitere Investitionen anstehen. Das aktuelle Marktumfeld bietet dafür eine ausgewogene Ausgangslage: Auf der einen Seite haben sich die Bewertungen nach dem Korrekturzyklus der vergangenen Jahre stabilisiert, und das Neuangebot bleibt eingeschränkt. Auf der anderen Seite kehren auch andere Investoren zunehmend in den Markt zurück, was den Wettbewerb um attraktive Objekte verschärft, während die geopolitische Unsicherheit zu erhöhter Selektivität mahnt.

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Für die bereits erworbenen Bestandsobjekte ist die operative Leistung der entscheidende Werttreiber, insbesondere stabile Mieteinnahmen und eine aktive Bewirtschaftung. Bei den anstehenden Investitionen liegt der Schwerpunkt auf einer disziplinierten Auswahl von Objekten in strukturell wachsenden Segmenten wie Wohnen und Logistik, wobei energieeffiziente, nachhaltig ausgerichtete Immobilien vom Markt klar bevorzugt werden. Da der Fonds noch mehrere Jahre Laufzeit vor sich hat, kann er die aktuelle Marktphase nutzen, um sein Portfolio gezielt aufzubauen und über die kommenden Jahre Wertsteigerungspotenziale zu realisieren.

Quellen: JLL, CBRE.

Private Equity

Wie haben sich unsere Portfolios entwickelt?

LIQID Fonds

Beteiligungen (Aktiv / Exits)

IRR (Brutto / Netto)

TVPI (Brutto / Netto)

Private Equity I

197 (-7) / 63 (+8)

11,8 % / 8,1 %
1,60x / 1,61x

Private Equity II

250 (-5) / 37 (+5)

11,4 % / 7,8 %
1,45x / 1,39x

Private Equity III

523 (+2) / 35 (+4)

5,7 % / –
1,15x / 1,10x

Private Equity IV

174 (+9) / 0 (+0)

8,3 % / –
1,15x / 1,08x

Private Equity V

26 (+1) / 0 (+0)

– / –
1,36x / 1,05x

Venture I

1.049 (+8) / 121 (+0)

– / –
1,55x / 1,39x

Venture II

1.660 (+46) / 212 (+0)

– / –
1,56x / 1,47x

Venture III

109 (+109) / 0 (+0)

– / –
1,11x / 0,97x

Real Estate I

138 (+7) / 7 (+0)

– / –
1,08x / 1,01x

Stichtag: 31. März 2026, letztes verfügbares Reporting. IRR-Ausweis erfolgt frühestens ab Jahr 3, vorher nicht aussagekräftig. Zahl in Klammern zeigt Veränderung zum Vorquartal. Quelle Beteiligungen: Burgiss, abhängig von Datenzulieferung durch Zielfondsmanager. Sofern ausgewiesen, enthalten die Zahlen ausschließlich Direktbeteiligungen (Primaries). Darüber hinaus halten die LIQID Fonds folgende Anzahl an Beteiligungen über Secondaries: LPEV I: 937, LPEV II: 789, LPE III: 885, LPE IV: 1.522, LPE V: 41, LRE I: 59

Neue Zielfonds und Deals

Neue Zielfonds

Investindustrial Lower Mid-Market IV

LPE V

Investindustrial Lower Mid-Market IV

Gezeichnet in:
LPE V
Zeichnungsdatum
04/2026
Strategie
Buyout
Region
Europa
Fondsvolumen
1,5 Mrd. €
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Lower Mid-Market IV ist der vierte Fonds der Lower-Mid-Market-Strategie des 1990 gegründeten europäischen Private-Equity-Investors Investindustrial. Der Fonds wurde nach einer Fundraising-Phase von weniger als vier Monaten an seiner Obergrenze von 1,5 Milliarden Euro geschlossen und war mit einer Nachfrage von mehr als 150 Prozent der Obergrenze deutlich überzeichnet. Der Vorgängerfonds hatte 2023 ein Volumen von 1,1 Milliarden Euro erreicht. Fonds IV setzt die operativ ausgerichtete Strategie des Managers fort und erwirbt Mehrheitsbeteiligungen an familiengeführten mittelständischen Unternehmen mit Schwerpunkt in den Sektoren Industrieproduktion sowie Gesundheitswesen und Dienstleistungen. Der geografische Fokus liegt auf Unternehmen aus Südeuropa, insbesondere Italien, Spanien, Portugal und der Schweiz, die über ein hohes Internationalisierungspotenzial verfügen. Investindustrial verwaltet ein Fondskapital von rund 18 Milliarden Euro und verfolgt einen Buy-and-Build-Ansatz, der organisches Wachstum mit gezielten Zukäufen verbindet. Die Lower-Mid-Market-Strategie umfasst bislang 20 Plattforminvestitionen und rund 80 ergänzende Akquisitionen.

Spark Capital IX

LV III

Spark Capital IX

Gezeichnet in:
LV III
Zeichnungsdatum
05/2026
Strategie
Early-Stage
Region
Nordamerika
Fondsvolumen
1 Mrd. US$
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Spark Capital IX ist der neunte Frühphasenfonds des 2005 gegründeten US-amerikanischen Venture-Capital-Investors Spark Capital. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Boston und unterhält weitere Büros in San Francisco und New York. Spark Capital verwaltet ein Vermögen von mehr als 12 Milliarden US-Dollar und verfolgt einen produktorientierten, bewusst antizyklischen Investmentansatz, der gezielt auf nicht-konsensfähige Ideen setzt. Der Fonds investiert überwiegend in der Frühphase, mit Schwerpunkt auf Seed- und Series-A-Finanzierungen in den Bereichen Consumer-Internet, Unternehmenssoftware, Fintech, künstliche Intelligenz, Gaming und Infrastrukturtechnologien. Der unmittelbare Vorgängerfonds Spark Capital VIII war 2024 mit einem Volumen von 700 Millionen US-Dollar geschlossen worden. Zu den bekanntesten frühen Beteiligungen von Spark Capital zählen Twitter, Slack, Oculus, Coinbase, Discord und Affirm.

Spark Capital Growth VI

LV III

Spark Capital Growth VI

Gezeichnet in:
LV III
Zeichnungsdatum
05/2026
Strategie
Growth
Region
Nordamerika
Fondsvolumen
2,3 Mrd. US$
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Spark Capital Growth Fund VI ist der sechste Wachstumsfonds des 2005 gegründeten US-amerikanischen Venture-Capital-Investors Spark Capital. Während die nummerierte Flagschiffreihe von Spark Capital auf Frühphaseninvestments ausgerichtet ist, investiert die Growth-Reihe in der Wachstumsphase und beteiligt sich an späteren, größeren Finanzierungsrunden etablierterer Technologieunternehmen. Häufig handelt es sich dabei um Folgeinvestitionen in besonders erfolgreiche Unternehmen aus dem bestehenden Spark-Portfolio. Spark Capital hat seinen Hauptsitz in Boston, unterhält weitere Büros in San Francisco und New York und verwaltet ein Vermögen von mehr als 12 Milliarden US-Dollar. Der Manager verfolgt einen produktorientierten Investmentansatz und investiert sektorübergreifend, unter anderem in Consumer-Internet, Unternehmenssoftware, Fintech und künstliche Intelligenz. Der unmittelbare Vorgängerfonds Spark Capital Growth V war 2024 mit einem Volumen von 1,4 Milliarden US-Dollar geschlossen worden.

Andreessen Horowitz Crypto V

LV III

Andreessen Horowitz Crypto V

Gezeichnet in:
LV III
Zeichnungsdatum
04/2026
Strategie
Early-Stage
Region
Nordamerika
Fondsvolumen
2,2 Mrd. US$
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Andreessen Horowitz Crypto V ist der fünfte auf Kryptowährungen und Blockchain spezialisierte Fonds von a16z crypto, der Krypto-Sparte des 2009 gegründeten US-amerikanischen Venture-Capital-Investors Andreessen Horowitz. Der Fonds wurde im Mai 2026 mit einem Volumen von 2,2 Milliarden US-Dollar geschlossen. Damit fällt er kleiner aus als der 2022 aufgelegte Vorgängerfonds über 4,5 Milliarden US-Dollar, was das vorsichtigere Marktumfeld im Krypto-Venture-Bereich widerspiegelt. Insgesamt verwaltet a16z crypto über seine fünf Fonds nunmehr rund 9,8 Milliarden US-Dollar. Der Fonds investiert über alle Finanzierungsphasen hinweg in Gründer, die praktische Anwendungen auf bestehender Krypto-Infrastruktur entwickeln. Im Fokus stehen Stablecoins, Zahlungsverkehr, Finanzdienstleistungen, Kreditvergabe, Prognosemärkte und tokenisierte Vermögenswerte. a16z crypto wird von Chris Dixon geleitet und hat seit Auflage seines ersten Fonds 2018 unter anderem Coinbase, Uniswap und Anchorage Digital finanziert.

Neue Deals

Flender International

LPE V

Flender International

Gezeichnet in:
LPE V
Gegründet
1899
Branche
Industrie
Region
Europa
Fonds
Triton VI
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Triton (LPE V) hat eine Vereinbarung zum Erwerb von Flender vom bisherigen Eigentümer Carlyle getroffen. Die finanziellen Konditionen wurden nicht offiziell bekannt gegeben. Berichten zufolge beläuft sich der Unternehmenswert auf rund 3 Milliarden Euro. Flender ist ein 1899 gegründeter, im westfälischen Bocholt ansässiger Hersteller mechanischer Antriebstechnik und ein global führender Anbieter von Getrieben, Kupplungen und Generatoren für industrielle Anwendungen und die Windkraft. Unter der Marke Winergy nimmt das Unternehmen zudem eine führende Position in der Antriebstechnik für Windturbinen ein. Flender beschäftigt mehr als 8.000 Mitarbeitende in 34 Ländern und erzielte zuletzt einen Jahresumsatz von rund 2,2 Milliarden Euro. Carlyle hatte Flender 2021 aus dem Siemens-Konzern herausgelöst. Triton will Flender in der nächsten Wachstumsphase begleiten und dabei seine Erfahrung in den Sektoren Industrietechnik und Energie einbringen.

Cint Group

LPE V

Cint Group

Gezeichnet in:
LPE V
Gegründet
1998
Branche
Informationstechnologie
Region
Europa
Fonds
Triton VI
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Triton (LPE V) hat gemeinsam mit einem Konsortium aus Großaktionären und Mitgliedern des Managements ein Angebot zur Übernahme der Cint Group im Rahmen einer Public-to-Private-Transaktion abgegeben. Das Angebot bewertet Cint mit rund 2,0 Milliarden Schwedischen Kronen. Der Angebotspreis von 5,60 Schwedischen Kronen je Aktie entspricht einem Aufschlag von rund 33 Prozent auf den vorherigen Schlusskurs. Die Mitglieder des Konsortiums hielten vor dem Angebot bereits rund 34 Prozent der Anteile. Cint ist ein 1998 gegründetes, in Stockholm ansässiges Technologieunternehmen und betreibt eine der weltweit größten Plattformen für digitale Marktforschung. Über die Plattform erhalten Marktforscher Zugang zu mehr als 290 Millionen Befragten in über 130 Ländern. Das Unternehmen beschäftigt mehr als 700 Mitarbeitende und umfasst über 15 Gesellschaften. Mit der Übernahme soll Cint abseits des öffentlichen Kapitalmarkts als eigenständige Plattform weiterentwickelt werden.

XTEL

LPE V

XTEL

Gezeichnet in:
LPE V
Gegründet
2015
Branche
Informationstechnologie
Region
Europa
Fonds
Oakley Capital VI
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XTEL ist ein in Belgien ansässiges Technologieunternehmen und betreibt eine cloudbasierte Softwareplattform für Revenue Management und Trade-Promotion-Management, mit der Konsumgüterhersteller ihre Verkaufsförderungsmaßnahmen mit dem Handel planen, steuern und optimieren. Oakley Capital (LPE V) hat eine Mehrheitsbeteiligung am Unternehmen von den bisherigen Anteilseignern Bain Capital und SilverTree Equity erworben. Die finanziellen Konditionen der Transaktion wurden nicht bekannt gegeben. Die Plattform analysiert große Mengen an Vertriebs-, Preis-, Kunden- und Finanzdaten, um die Profitabilität und das Umsatzwachstum der Kunden zu verbessern. XTEL bedient mehr als 400 globale Marken, darunter Unilever, PepsiCo und Johnson & Johnson, und deckt ein jährliches Trade-Spend-Volumen von über 350 Milliarden Euro ab. In den vergangenen drei Jahren wuchsen die wiederkehrenden Umsätze mit einer durchschnittlichen jährlichen Rate von rund 40 Prozent. Oakley Capital will XTEL bei der internationalen Expansion in Wachstumsmärkte wie Lateinamerika und den asiatisch-pazifischen Raum, dem Ausbau der KI-Fähigkeiten sowie weiterem Wachstum durch Akquisitionen unterstützen.

Recordati

LPE IV

Recordati

Gezeichnet in:
LPE IV
Gegründet
1926
Branche
Gesundheitswesen
Region
Europa
Fonds
CVC Capital Partners IX
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CVC Capital Partners (LPE IV) überführt seine bestehende Mehrheitsbeteiligung an Recordati in eine vollständige Übernahme und strebt gemeinsam mit einem Konsortium das Delisting des Unternehmens von der Börse Euronext Mailand an. Das Angebot erfolgt zu einem Preis von 51,29 Euro je Aktie und bewertet Recordati mit rund 10,7 Milliarden Euro. Damit handelt es sich um die bislang größte europäische Pharmatransaktion und den größten Leveraged Buyout des Jahres 2026. Neben CVC beteiligt sich die Investmentgesellschaft Black Mountain als Co-Investor. Recordati ist ein 1926 gegründetes, in Mailand ansässiges Pharmaunternehmen, das Spezial- und Primärversorgungsmedikamente erforscht, entwickelt und vertreibt und über ein breit diversifiziertes Portfolio mit einem Schwerpunkt auf seltenen Erkrankungen verfügt. Das Unternehmen ist in Europa und zahlreichen internationalen Märkten präsent und erzielte zuletzt einen Jahresumsatz von rund 2,6 Milliarden Euro. CVC hält bereits seit 2018 eine Mehrheitsbeteiligung an Recordati und will die Gesellschaft künftig als eigenständige Plattform abseits des Kapitalmarkts weiterentwickeln.

Public Power Corporation

LPE IV

Public Power Corporation

Gezeichnet in:
LPE IV
Gegründet
1950
Branche
Energie
Region
Europa
Fonds
CVC Capital Partners IX
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Im Rahmen einer Kapitalerhöhung über 4,25 Milliarden Euro hat sich CVC Capital Partners (LPE IV) als alleiniger Ankerinvestor neben dem griechischen Staat an Public Power Corporation beteiligt. CVC investierte rund 1,2 Milliarden Euro und baute seinen Anteil damit auf etwa 17 Prozent aus. Der griechische Staat bleibt mit 33,4 Prozent größter Anteilseigner. Public Power Corporation ist der größte, auf erneuerbare Energien ausgerichtete und vertikal integrierte Energieversorger Griechenlands und an der Börse Euronext Athen notiert. Das 1950 gegründete Unternehmen ist in der Stromerzeugung und -verteilung sowie im Vertrieb von Energieprodukten in Griechenland und Rumänien tätig und baut seine Präsenz im Bereich erneuerbarer Energien in Italien, Bulgarien und Kroatien aus. Der Konzern verfügt über eine installierte Gesamtleistung von 12,4 Gigawatt, davon 7,2 Gigawatt aus erneuerbaren Quellen, und versorgt rund 8,6 Millionen Kunden. Mit den frischen Mitteln will Public Power Corporation seinen rund 24 Milliarden Euro umfassenden Fünfjahres-Investitionsplan finanzieren, der unter anderem die Verdopplung der installierten Leistung bis 2030 sowie den Ausbau von Stromnetzen und Rechenzentrumsinfrastruktur vorsieht.

Estia Health

LPE IV

Estia Health

Gezeichnet in:
LPE IV
Gegründet
2014
Branche
Gesundheitswesen
Region
Asien
Fonds
Bain Capital Asia V
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Bain Capital (LPE IV) verkauft den australischen Pflegeheimbetreiber Estia Health an den Infrastrukturinvestor Stonepeak und dessen Co-Investor Axight Capital. Berichten zufolge beläuft sich der Transaktionswert auf rund 2,5 Milliarden australische Dollar. Estia Health ist der zweitgrößte Betreiber von Seniorenpflegeheimen in Australien, hat seinen Sitz in Sydney und betreibt mehr als 90 Einrichtungen in New South Wales, Queensland, South Australia und Victoria mit rund 9.000 Bewohnerinnen und Bewohnern. Bain Capital hatte das Unternehmen 2023 für rund 838 Millionen australische Dollar von der australischen Börse genommen. Während der Haltedauer wuchs Estia Health von 73 auf 93 Standorte und erweiterte den Zugang zur Pflege für mehrere Tausend ältere Menschen. Der Umsatz stieg auf rund 1,3 Milliarden australische Dollar und lag damit rund 71 Prozent über dem Wert des Jahres 2023. Das EBITDA wuchs um mehr als 50 Prozent auf rund 176 Millionen australische Dollar. Das bestehende Managementteam unter CEO Sean Bilton bleibt an Bord.

Flowa Technology

LPE IV

Flowa Technology

Gezeichnet in:
LPE IV
Gegründet
2021
Branche
Industrie
Region
Europa
Fonds
Nordic Captal XI
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Mit dem Erwerb von Flowa Technology baut Nordic Capital (LPE IV) eine Plattform im Markt für technische Wasserinfrastruktur auf. Verkäufer ist der schwedische Industriekonzern Vestum, der sämtliche Anteile an dem Unternehmen abgibt. Der Unternehmenswert beläuft sich auf 6,5 Milliarden Schwedische Kronen auf cash- und schuldenfreier Basis. Flowa ist ein führender Anbieter technischer Wasserinfrastrukturlösungen in Großbritannien und den nordischen Ländern und über eine Gruppe spezialisierter Tochtergesellschaften tätig. Das Unternehmen bietet temporäre Pumpenlösungen, Überwachungs- und Steuerungstechnik, Wasseraufbereitung sowie Dienstleistungen rund um Pumpstationen für Betreiber von Wasser- und Abwasserinfrastruktur. Mit mehr als 3.000 Pumpen und einer eigenen Überwachungstechnologie deckt Flowa den gesamten Lebenszyklus der Infrastruktur ab. In den zwölf Monaten bis Ende März 2026 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von rund 1,43 Milliarden Schwedischen Kronen bei einem bereinigten EBITDA von rund 370 Millionen Schwedischen Kronen. Nordic Capital will gemeinsam mit dem Management in Servicekapazitäten, Technologie und die geografische Reichweite investieren, um vom umfangreichen Investitionszyklus in der europäischen Wasserinfrastruktur zu profitieren.

Liberis

LPE IV

Liberis

Gezeichnet in:
LPE IV
Gegründet
2007
Branche
Finanzen
Region
Europa
Fonds
Nordic Capital XI
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Nordic Capital (LPE IV) erwirbt den in London ansässigen Embedded-Finance-Anbieter Liberis und führt ihn mit dem schwedischen Mittelstandsfinanzierer Qred zu einer globalen Plattform für die Finanzierung kleiner und mittlerer Unternehmen zusammen. Liberis wurde 2007 gegründet und ermöglicht über ein globales Netzwerk von mehr als 30 Partnern in Europa, Großbritannien und Nordamerika kleinen Unternehmen den Zugang zu Finanzierungen. Bislang hat das Unternehmen mehr als 70.000 Kleinunternehmen finanziert und nutzt Echtzeit-Transaktions- und Umsatzdaten, um Finanzierungsentscheidungen zu automatisieren. Der bisherige Hauptgesellschafter Blenheim Chalcot, der Liberis seit 2013 begleitet hat, veräußert seinen Anteil vollständig. Auch die Investoren FTV Capital und Barclays trennen sich von ihren Beteiligungen. Nordic Capital wird nach Abschluss Mehrheitsgesellschafter des kombinierten Unternehmens. Gemeinsam sollen Liberis und Qred eine integrierte Plattform mit Krediten, umsatzbasierten Finanzierungen und Kartenprodukten aufbauen.

Nordic Ferry Infrastructure

LPE III

Nordic Ferry Infrastructure

Gezeichnet in:
LPE III
Gegründet
2021
Branche
Industrie
Region
Europa
Fonds
EQT Infrastructure V
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EQT (LPE III) veräußert einen Anteil von 30 Prozent an Nordic Ferry Infrastructure an ein Konsortium aus dem schwedischen Reedereiunternehmen Gotlandsbolaget, Interogo Infrastructure und der dänischen Pensionskasse Lægernes Pension. EQT bleibt mit 70 Prozent Mehrheitseigentümer des Unternehmens. Der veräußerte Anteil wird mit rund 510 Millionen Euro bewertet. Nordic Ferry Infrastructure mit Sitz im norwegischen Oslo ist ein führender pan-nordischer Fährbetreiber und betreibt mehr als 100 Schiffe auf knapp 60 Routen in Dänemark, Norwegen und Schweden, die mehr als 25 Millionen Passagiere jährlich befördern. EQT hatte die Plattform ab 2021 durch die Zusammenführung der Fährbetreiber Molslinjen und Torghatten sowie die spätere Übernahme von ForSea aufgebaut. Während der Haltedauer baute EQT das Routennetz und die geografische Präsenz aus, etablierte zentrale Konzernfunktionen und stärkte das Managementteam. Zugleich trieb EQT die Modernisierung und Elektrifizierung der Flotte voran und senkte die gesamten CO2-Emissionen zwischen 2022 und 2024 um 11 Prozent. Das eingeworbene Kapital und die neuen Partner sollen die nächste Entwicklungsphase mit weiteren Investitionen in Dekarbonisierung und selektives Wachstum unterstützen.

iC Consult

LPE III

iC Consult

Gezeichnet in:
LPE III
Gegründet
1997
Branche
Informationstechnologie
Region
Europa
Fonds
Bridgepoint Europa VII
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Gemeinsam mit dem Gründer und Geschäftsführer übernimmt Bridgepoint (LPE III) die Mehrheit an iC Consult. Verkäufer ist Carlyle, der sich vollständig zurückzieht, während das Managementteam beteiligt bleibt. Berichten zufolge wird iC Consult mit rund 400 bis 450 Millionen Euro bewertet. iC Consult ist ein 1997 gegründetes, in München ansässiges Unternehmen und der weltweit größte unabhängige Anbieter von Identity-Security-Dienstleistungen. Mit mehr als 850 Spezialisten in Nordamerika, Europa und Asien deckt das Unternehmen die gesamte Wertschöpfungskette im Identity- und Access-Management ab, von der Beratung über Implementierung und Managed Services bis hin zu einer eigenen Automatisierungsplattform. Zwischen 2020 und 2025 wuchs das europäische Geschäft um durchschnittlich rund 20 Prozent pro Jahr. Der europäische Markt für IAM-Dienstleistungen wird auf rund 2,5 Milliarden Euro geschätzt und wächst angesichts zunehmender Cyberbedrohungen weiter zweistellig. Bridgepoint will iC Consult bei der internationalen Expansion, dem Ausbau der Managed Services und Investitionen in KI-gestützte Fähigkeiten unterstützen.

CIRCOR Aerospace

LPE III

CIRCOR Aerospace

Gezeichnet in:
LPE III
Gegründet
1999
Branche
Industrie
Region
Nordamerika
Fonds
KKR North America XIII
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Knapp drei Jahre nach der Übernahme von CIRCOR veräußert KKR (LPE III) die Luftfahrt- und Verteidigungssparte CIRCOR Aerospace an Parker Hannifin für 2,55 Milliarden US-Dollar. KKR behält die Marine- und Industriegeschäfte des Unternehmens. Die Expertise von CIRCOR Aerospace basiert auf einer mehr als 75-jährige Geschichte in der Fluidsteuerung sowie bei pneumatischen, elektromechanischen und Aktuator-Komponenten. Heute nimmt das Unternehmen eine führende Position in den Märkten für zivile Luftfahrt und Verteidigung ein. Die Sparte fertigt Komponenten und Subsysteme unter anderem für Verkehrsflugzeuge, Raketensysteme und Marineplattformen. KKR hatte das gesamte Unternehmen CIRCOR im Jahr 2023 für 1,8 Milliarden US-Dollar erworben und von der Börse genommen. Bereits der Verkauf der Luftfahrtsparte übersteigt damit den ursprünglichen Kaufpreis für den gesamten Konzern deutlich. Mit dem Abschluss erhalten alle Mitarbeitenden von CIRCOR im Rahmen eines 2024 eingeführten Mitarbeiterbeteiligungsprogramms eine Dividende aus dem Verkaufserlös.

Naturgy

LPEV I

Naturgy

Gezeichnet in:
LPEV I
Gegründet
1843
Branche
Energie
Region
Europa
Fonds
CVC Capital Partners VII
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Über einen öffentliche Platzierung hat sich CVC Capital Partners (LPEV I) vollständig von seinem Anteil von 13,8 Prozent am spanischen Energiekonzern Naturgy getrennt. Die von Goldman Sachs begleitete Transaktion hatte ein Gesamtvolumen von rund 4 Milliarden Euro. Im Rahmen der Platzierung wurden 107,5 Millionen Aktien, entsprechend rund 11 Prozent des Unternehmens, zu einem Preis von 28,55 Euro je Aktie an institutionelle Investoren verkauft. Den verbleibenden Anteil löste CVC über die Glattstellung bestehender Derivatepositionen. Naturgy ist ein 1843 gegründeter, in Madrid ansässiger Energiekonzern, der in der Erzeugung und Verteilung von Strom und Gas sowie im Energievertrieb tätig ist und über eine internationale Erzeugungskapazität von rund 8 Gigawatt verfügt. CVC war seit 2018 an Naturgy beteiligt und gehörte neben der spanischen Holding Criteria und dem australischen Infrastrukturinvestor IFM zu den zentralen Anteilseignern. Nach dem Ausstieg bleibt Criteria mit 28,5 Prozent größter Aktionär, gefolgt von IFM mit 15,5 Prozent. Der Verkauf war nach Angaben der begleitenden Bank deutlich überzeichnet.

Hermes

LPEV I

Hermes

Gezeichnet in:
LPEV I
Gegründet
1985
Branche
Finanzen
Region
Südamerika
Fonds
CVC Capital Partners VII
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An den schwedischen Sicherheits- und Bargeldlogistikkonzern Loomis veräußert CVC (LPEV I) seine vollständige Beteiligung am peruanischen Werttransportunternehmen Hermes. Die Transaktion bewertet Hermes mit einem Unternehmenswert von 4 Milliarden Schwedischen Kronen und stellt einen vollständigen Ausstieg für CVC dar. Hermes ist ein 1985 gegründetes, in Lima ansässiges Unternehmen und ein Anbieter von Bargeldmanagement und sicheren Logistikdienstleistungen in Peru. Das Unternehmen übernimmt den Transport, die Verarbeitung, die Lagerung und die sichere Verwahrung von Wertgegenständen wie Bargeld, Edelmetallen und hochwertigen Mineralien und betreibt zudem das Management und die Bestückung von Geldautomaten. Über ein Netzwerk von 18 Niederlassungen und 228 gepanzerten Fahrzeugen betreut Hermes rund 1.000 Kunden aus dem Finanz-, Einzelhandels-, Industrie-, Bergbau- und öffentlichen Sektor. CVC hatte Hermes 2020 erworben und in den darauffolgenden rund sechs Jahren die operative Aufstellung gestärkt, das Dienstleistungsangebot erweitert und die Marktposition in Peru ausgebaut. Mit Loomis übernimmt ein strategischer Eigentümer das Unternehmen, der die weitere Entwicklung von Hermes unterstützen will.

Skroutz

LPEV I

Skroutz

Gezeichnet in:
LPEV I
Gegründet
2005
Branche
Informationstechnologie
Region
Europa
Fonds
CVC Capital Partners VII
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Unter der Eigentümerschaft von CVC (LPEV I) hat sich Skroutz von einer Preisvergleichsplattform zum führenden E-Commerce-Marktplatz Griechenlands entwickelt. Nun veräußert CVC seine Mehrheitsbeteiligung an dem Unternehmen an Blackstone. Berichten zufolge bewertet die Transaktion Skroutz mit rund 635 Millionen Euro. Skroutz ist ein 2005 gegründetes, in Athen ansässiges Unternehmen und betreibt eine vertikal integrierte E-Commerce-Plattform, die den Marktplatz mit eigener Last-Mile-Logistik, Fulfillment-Diensten, einem lizenzierten Fintech-Angebot und einem wachsenden Retail-Media-Geschäft verbindet. Über die Plattform werden mehr als 12 Millionen Produkte von rund 9.000 Händlern an etwa 2,5 Millionen aktive Nutzer angeboten. In den vergangenen Jahren expandierte Skroutz über den griechischen Heimatmarkt hinaus nach Zypern, Rumänien und Bulgarien. Die Gründer veräußern im Zuge der Transaktion einen Teil ihrer Anteile, bleiben aber beteiligt und führen das Unternehmen weiter. Blackstone will das weitere Wachstum von Skroutz in Griechenland und Südosteuropa beschleunigen.

Mind Robotics

LV III

Mind Robotics

Gezeichnet in:
LV III
Gegründet
2025
Branche
Industrie
Region
Nordamerika
Fonds
Redpoint Ventures X
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Redpoint Ventures (LV III) beteiligte sich als neuer Investor an der jüngsten Finanzierungsrunde von Mind Robotics in Höhe von 400 Millionen US-Dollar. Angeführt wurde die Runde von Kleiner Perkins. Die Finanzierung bewertet Mind Robotics mit 3,4 Milliarden US-Dollar und hebt die insgesamt eingeworbene Summe auf mehr als eine Milliarde US-Dollar. Mind Robotics ist ein 2025 aus dem Elektrofahrzeughersteller Rivian ausgegründetes Unternehmen mit Sitz im kalifornischen Palo Alto. Das Unternehmen entwickelt eine vollständig integrierte Plattform für industrielle Robotik, die KI-Basismodelle, speziell entwickelte Roboter und die zugehörige Einsatzinfrastruktur kombiniert, um anspruchsvolle Fertigungsaufgaben zu automatisieren. Rivian bleibt zentraler Partner und Anteilseigner und stellt mit seinen Produktionsanlagen eine reale Fertigungsumgebung für das Training und den Einsatz der KI-Systeme bereit. Die Mittel sollen den Ausbau des Roboter-Einsatzes in laufenden Fertigungsumgebungen finanzieren.

Mach Industries

LV III

Mach Industries

Gezeichnet in:
LV III
Gegründet
2022
Branche
Industrie
Region
Nordamerika
Fonds
Khosla Ventures IX
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Mit einer Series-C-Runde über 300 Millionen US-Dollar hat Mach Industries seine Bewertung auf 1,8 Milliarden US-Dollar erhöht und damit gegenüber der vorherigen Runde nahezu vervierfacht. Khosla Ventures (LV III) beteiligte sich als langjähriger Bestandsinvestor erneut. Angeführt wurde die Runde von Infinite Capital und Ribbit Capital. Die Runde war deutlich überzeichnet. Mach Industries ist ein 2022 gegründetes Verteidigungsunternehmen mit Sitz im kalifornischen Huntington Beach, das fortschrittliche unbemannte Systeme für moderne Streitkräfte entwickelt. Das Unternehmen verfolgt einen vertikal integrierten, hardwareorientierten Ansatz und kombiniert mehrere Plattformen zu einem zusammenhängenden System, darunter wasserstoffbetriebene Fluggeräte, Abwehrsysteme gegen Drohnen sowie eigene Antriebstechnik. Über sein verteiltes Fertigungsnetzwerk „Forge“ setzt Mach auf eine flexible und skalierbare Produktion anstelle zentralisierter Verteidigungsfertigung. Die Mittel sollen die Erfüllung bestehender Regierungsaufträge, den Ausbau des Teams, die Produktentwicklung sowie die Erweiterung des Forge-Netzwerks beschleunigen.

Slash Financial

LV III

Slash Financial

Gezeichnet in:
LV III
Gegründet
2021
Branche
Finanzen
Region
Nordamerika
Fonds
Khosla Ventures IX
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Slash Financial hat mit einer Bewertung von 1,4 Milliarden US-Dollar den Unicorn-Status erreicht. Khosla Ventures (LV III) war als neuer Investor gemeinsam mit Goodwater Capital Co-Lead der zugrunde liegenden Series-C-Runde über 100 Millionen US-Dollar. Angeführt wurde die Runde von Ribbit Capital. Gegenüber der vorherigen Series-B-Runde hat sich die Bewertung nahezu vervierfacht. Slash Financial ist ein 2021 gegründetes, in San Francisco ansässiges Unternehmen und betreibt eine Banking-Plattform für moderne Unternehmen. Die Plattform vereint Geschäftskonten, Firmenkreditkarten, Ausgabenmanagement, Treasury-Funktionen, globalen Zahlungsverkehr und Stablecoin-Unterstützung in einer einzigen Lösung. Slash verfolgt einen vertikalen Ansatz und entwickelt maßgeschneiderte Finanzprodukte zunächst für einzelne Branchen, bevor es schrittweise in weitere Sektoren expandiert. Der Umsatz des Unternehmens stieg innerhalb von 24 Monaten von 10 auf 250 Millionen US-Dollar. Die Mittel sollen die Expansion in neue Branchen und Märkte sowie den Ausbau des Produktangebots finanzieren, darunter der neue KI-gestützte Finanzagent „Twin“.

Modal Labs

LV III

Modal Labs

Gezeichnet in:
LV III
Gegründet
2021
Branche
Informationstechnologie
Region
Nordamerika
Fonds
Accel Leaders V
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Modal Labs betreibt eine serverlose Cloud-Plattform, die Entwicklern Rechenkapazität für KI-Workloads bereitstellt. Im Rahmen einer Series-C-Runde über 355 Millionen US-Dollar stieg Accel (LV III) als neuer Investor bei dem Unternehmen ein. Angeführt wurde die Runde von General Catalyst und Redpoint Ventures. Die Bewertung von Modal Labs stieg auf 4,65 Milliarden US-Dollar und damit auf mehr als das Vierfache der vorangegangenen Series-B-Runde. Modal Labs ist ein 2021 gegründetes, in New York ansässiges Unternehmen und stellt Rechenleistung für das Ausführen von KI-Modellen sowie eine Umgebung zum Testen von KI-generiertem Code bereit. Über eine selbst entwickelte Speicher- und Recheninfrastruktur können Nutzer innerhalb von Sekunden von null auf Tausende GPUs skalieren, wobei Modal Kapazitäten von 13 Cloud-Anbietern bündelt. Der annualisierte Umsatz des Unternehmens stieg zuletzt auf rund 300 Millionen US-Dollar. Die Mittel sollen den Ausbau der Infrastruktur, die Erweiterung der Rechenkapazitäten und die Weiterentwicklung der Plattform finanzieren.

Flock Safety

LV II

Flock Safety

Gezeichnet in:
LV II
Gegründet
2017
Branche
Informationstechnologie
Region
Nordamerika
Fonds
Kleiner Perkins XXI
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Zu den Investoren einer Finanzierungsrunde von Flock Safety über rund 200 Millionen US-Dollar zählte erneut Kleiner Perkins (LV II). Angeführt wurde die Runde von Andreessen Horowitz. Die Finanzierung bewertet das Unternehmen mit rund 8,4 Milliarden US-Dollar. Flock Safety ist ein 2017 gegründetes, in Atlanta ansässiges Technologieunternehmen für die öffentliche Sicherheit. Das Unternehmen betreibt eine integrierte Plattform aus automatischer Kennzeichenerkennung, Schusserkennung, KI-gestützten Videokameras und Drohnen sowie einer Software zur Auswertung sicherheitsrelevanter Daten. Die Technologie wird von Strafverfolgungsbehörden, Unternehmen und Kommunen in mehr als 5.000 Gemeinden in den USA eingesetzt. Zuletzt überschritt der wiederkehrende Jahresumsatz des Unternehmens 300 Millionen US-Dollar. Die Mittel sollen die Weiterentwicklung der Produktpalette und die weitere Verbreitung der Plattform finanzieren.

Ineffable Intelligence

LV II

Ineffable Intelligence

Gezeichnet in:
LV II
Gegründet
2025
Branche
Informationstechnologie
Region
Europa
Fonds
Index Ventures XII
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Ineffable Intelligence ist ein 2025 in London gegründetes KI-Unternehmen, hinter dem der frühere DeepMind-Forscher David Silver steht. Index Ventures (LV II) gehörte zu den Investoren der Seed-Runde des Unternehmens über 1,1 Milliarden US-Dollar, der mit Abstand größten Seed-Finanzierung in der Geschichte Europas. Co-angeführt wurde die Runde von Sequoia Capital und Lightspeed Venture Partners. Die Finanzierung bewertet Ineffable Intelligence mit 5,1 Milliarden US-Dollar. Neben Index beteiligten sich unter anderem Nvidia, Google, DST Global sowie der staatliche Sovereign AI Fund des Vereinigten Königreichs. David Silver leitete bei DeepMind das Team für Reinforcement Learning und war an der Entwicklung von AlphaGo beteiligt. Ineffable Intelligence verfolgt das Ziel, mittels Reinforcement Learning einen sogenannten Superlearner zu entwickeln, der sich Wissen und Fähigkeiten eigenständig durch Erfahrung aneignet, statt auf von Menschen erzeugte Daten zurückzugreifen. Die Mittel sollen den Aufbau des Unternehmens und die Weiterentwicklung der Technologie finanzieren.

Cyera

LV II

Cyera

Gezeichnet in:
LV II
Gegründet
2021
Branche
Informationstechnologie
Region
Nordamerika
Fonds
Spark Capital Growth V
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Cyera verfolgt im Markt für Datensicherheit eine konsequente Konsolidierungsstrategie. In einer weiteren Finanzierungsrunde über rund 600 Millionen US-Dollar erreichte das Unternehmen eine Bewertung von 12 Milliarden US-Dollar. Spark Capital (LV II) gehört zu den Bestandsinvestoren und nahm auch an dieser Runde teil. Angeführt wurde die Finanzierung von Evolution Equity Partners. Cyera ist ein 2021 gegründetes, in New York ansässiges Unternehmen und betreibt eine KI-native Plattform für Datensicherheit. Die Software hilft großen Unternehmen, sensible Daten über Cloud-Umgebungen, Datenspeicher und Anwendungen hinweg aufzuspüren, zu klassifizieren und vor unbefugtem Zugriff zu schützen, um sie sicher mit KI-Systemen nutzbar zu machen. Innerhalb der vergangenen achtzehn Monate wuchs Cyera auf mehr als 1.500 Mitarbeitende in 18 Ländern und übernahm fünf Unternehmen. Der wiederkehrende Jahresumsatz hat sich in drei aufeinanderfolgenden Jahren jeweils verdreifacht. Die Mittel sollen die Weiterentwicklung der Plattform für den zunehmenden Einsatz autonomer KI-Systeme in Unternehmen finanzieren.

Vast Data

LUSV I

Vast Data

Gezeichnet in:
LUSV I
Gegründet
2016
Branche
Informationstechnologie
Region
Nordamerika
Fonds
NEA 18 Venture Growth Equity
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VAST Data zählt zu den zentralen Infrastrukturanbietern für künstliche Intelligenz und stellt die Datenplattform unter anderem für den Supercomputer Colossus von xAI bereit. In einer Series-F-Runde mit einem Gesamtvolumen von rund einer Milliarde US-Dollar erreichte das Unternehmen eine Bewertung von 30 Milliarden US-Dollar. NEA (LUSV I) war als Bestandsinvestor an der Finanzierung beteiligt. Angeführt wurde die Runde von Drive Capital, als Co-Lead fungierte Access Industries. VAST Data ist ein 2016 gegründetes, in New York ansässiges Unternehmen und entwickelt eine Software-Plattform für die Speicherung und Verarbeitung großer Datenmengen, die es als KI-Betriebssystem bezeichnet. Die zugrunde liegende DASE-Architektur trennt Rechen- und Speicherressourcen und ist auf die Anforderungen sehr großer GPU-Cluster ausgelegt. Mehr als 500 Millionen US-Dollar der Runde entfielen auf den Verkauf bestehender Anteile durch frühe Investoren und Mitarbeitende. Die Mittel sollen die globale Expansion sowie strategische Zukäufe und Partnerschaften finanzieren.